Zu viele Themen auf einmal
In Tamara Štajners Buch "Luft nach unten" geht es um die Slowenin Iva, die mit ihrem Mann Felix in Wien lebt. Als Kind verbrachte sie ihre Ferien immer im Hotel ihrer Familie am Ohridsee in Nordmazedonien. Jedoch kümmerte sich vor Ort immer ihr Kindermädchen Marija um sie, die nun gestorben ist. Daraufhin macht sich Iva auf den Weg zur Beerdigung und erfährt, dass es in Marijas Leben zuvor noch eine andere wichtige Person gegeben hatte.
Wer durch den Klappentext denkt, dass es in diesem Roman vorrangig um Iva und Marija sowie das "große Familiengeheimnis" geht, der wird enttäuscht werden, denn das Geheimnis spielt eigentlich keine so große Rolle und wird im Endeffekt auch nicht komplett aufgelöst. Viel mehr geht es im Roman um die schwierige Beziehung, die Iva zu ihrer Mutter hat, den unerfüllten Kinderwunsch sowie Ivas Beziehung zu ihrem Mann und ihrer Affäre.
Sprachlich hat mir "Luft nach unten" gut gefallen. Wer schonmal in Nordmazedonien am Ohridsee war, wird sich durch die vielen Beschreibungen direkt wieder hinkatapultiert fühlen. Die vielen fremdsprachlichen Einschübe im Text (Mazedonisch, Serbisch, Kroatisch, Slowenisch), die allerdings nur zum Teil übersetzt werden, runden dieses Gefühl nochmals ab.
Die Beziehung zwischen Iva und Felix war meiner Meinung nach sehr von Misstrauen und Unreife geprägt und eine gesunde Basis fehlte hier definitiv. Vor allem in Hinblick auf das Elternwerden.
Die Einblicke in Ivas Gefühle bezüglich ihrer Mutter waren zum Teil wirklich stark. Meiner Meinung nach hätte man diese Thematik viel besser ausreifen lassen und einige andere Themen (Marijas Geheimnis und die Affäre) weglassen können, denn leider hatte der Roman zum Teil Längen und manche Aspekte wurden später kaum mehr besprochen und haben für mich somit ihre Wichtigkeit verloren.
Auch, wenn mich "Luft nach unten" nicht komplett begeistern konnte, habe ich trotzdem die Reise nach Ohrid und Wien genossen.
Wer durch den Klappentext denkt, dass es in diesem Roman vorrangig um Iva und Marija sowie das "große Familiengeheimnis" geht, der wird enttäuscht werden, denn das Geheimnis spielt eigentlich keine so große Rolle und wird im Endeffekt auch nicht komplett aufgelöst. Viel mehr geht es im Roman um die schwierige Beziehung, die Iva zu ihrer Mutter hat, den unerfüllten Kinderwunsch sowie Ivas Beziehung zu ihrem Mann und ihrer Affäre.
Sprachlich hat mir "Luft nach unten" gut gefallen. Wer schonmal in Nordmazedonien am Ohridsee war, wird sich durch die vielen Beschreibungen direkt wieder hinkatapultiert fühlen. Die vielen fremdsprachlichen Einschübe im Text (Mazedonisch, Serbisch, Kroatisch, Slowenisch), die allerdings nur zum Teil übersetzt werden, runden dieses Gefühl nochmals ab.
Die Beziehung zwischen Iva und Felix war meiner Meinung nach sehr von Misstrauen und Unreife geprägt und eine gesunde Basis fehlte hier definitiv. Vor allem in Hinblick auf das Elternwerden.
Die Einblicke in Ivas Gefühle bezüglich ihrer Mutter waren zum Teil wirklich stark. Meiner Meinung nach hätte man diese Thematik viel besser ausreifen lassen und einige andere Themen (Marijas Geheimnis und die Affäre) weglassen können, denn leider hatte der Roman zum Teil Längen und manche Aspekte wurden später kaum mehr besprochen und haben für mich somit ihre Wichtigkeit verloren.
Auch, wenn mich "Luft nach unten" nicht komplett begeistern konnte, habe ich trotzdem die Reise nach Ohrid und Wien genossen.