Was ist da los in St. Pierre?

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odile Avatar

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Eigentlich freut sich Berthe Saunier, Rechtsmedizinerin in Nîmes, auf ein ruhiges Wochenende mit ihrem Mann Charles im beschaulichen St. Pierre. Doch es kommt anders als erhofft. Zunächst quält sie ihr Nachbar, der nachts dem Akkordeonspiel frönt und leider völlig talentfrei ist. Dann wird sie zu einem medizinischen Notfall gerufen und hilft einem kleinen Mädchen auf die Welt. Dort erfährt sie, dass eine Leiche aus dem örtlichen Bestattungsinstitut entwendet wurde. Wer macht denn sowas?

Schon die Leseprobe von Pierre Lagranges Auftaktband zu seiner neuen Reihe konnte mich schnell fesseln. Berthe, Madame Mort, ist eine resolute Frau, die mir auf Anhieb sympathisch war. Allein ihr Zwiegespräch mit Anatomieskelett Hugo fand ich sehr amüsant. Die Rechtsmedizinerin sieht sich als letzte Fürsprecherin der Toten, die auf ihrem Tisch landen. Als solche lässt sie auch die verschwundene Leiche nicht zur Ruhe kommen. Sie bittet ihre Freundin Capitaine Lorraine Durand sich umzuhören. Ebenso wie die Pathologin bin ich gespannt, was es mit dem Diebstahl eines Toten auf sich hat. Auch interessiert mich sehr, wie die Angelegenheit mit dem Akkordeonspieler ausgeht. Wird er überleben?