Ein herrlich schräger Cosy-Crime-Auftakt

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sechmet Avatar

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Berthe Saunier hatte fürs Wochenende Ruhe geplant. Zu Hause in ihrem Haus mit Bauerngarten in der Ortschaft St. Pierre, wo sie nichts mit den Fällen von Albin Leclerc zu tun hat. Aber dann wird sie ungeplant zur Geburtshelferin und erfährt noch so ganz nebenbei, dass der tote Onkel ihres Gemüsehändlers gestohlen worden ist.

„Madame Mort und der tote Onkel“ ist der gelungene Auftakt der neuen Cosy-Crime-Reihe um Berthe Saunier. Wie schon in der Reihe um Albin Leclerc konnte mich auch hier der Schreibstil von Pierre Lagrange komplett überzeugen. Man wird einfach von der ersten Seite an mitgezogen und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Trotz aller Spannung kommt hier auch der Humor nicht zu kurz. Es gibt immer wieder Situationen, bei denen ich nicht nur schmunzeln musste, sondern regelrecht laut lachen musste. Humor und Spannung sind hier für einen Cosy Crime in einem perfekten Verhältnis.

Berthe Saunier ist ein liebenswerter Charakter. Aber auch allen anderen Charakteren hat Pierre Lagrange die richtige Tiefe verliehen. Besonders gefällt mir auch das Skelett Hugo, mit dem Berthe Gespräche führt.

Mir hat das Buch ein paar sehr schöne und kurzweilige Stunden bereitet. Ich kann es jedem Liebhaber von Cosy Crime empfehlen. Und wer die Reihe um Albin Leclerc nicht kennt, kann hier trotzdem zugreifen und wird das Buch genießen können.