Bekannte Probleme von Pubertierenden - hoher Identifikationsfaktor
Das ist ein Jugendbuch, dessen Leseprobe mich sehr ansprach und auch schon während des Lesens denken ließ, dass ich dieses Buch auch gerne meiner nun am Beginn der Pubertät stehenden Nichte in die Hand drücken würde.
Das Internat, das hier beschrieben wird, entspricht auch von der Schülerschaft sehr einer solchen Einrichtung in meiner/ihrer Heimatgegend und abgesehen, dass die ganz unterschiedlich geschilderten sozialen und privatwirtschaftlichen Hintergründe da schon ein wenig Erinnerungen weckten, finde ich es auch immer wichtig, dass man Jugendlichen, wie hier grad auch Grace, positiv zuspricht, dass sich während der Pubertät da einfach so ziemlich alles ändert, ob nun wie bei ihr so extrem körperlich; oder wie bei Issa auch in der bewussteren Wahrnehmung der Lebensumstände und Herausforderungen.
Ein bisschen irritierend fand ich bisher nur dieses extreme Gemeinschaftsgefühl, die "rich kids" werden eingangs zwar etwas abfällig erwähnt, aber auch die "Auftritte" der weiteren Mitschüler sind bis hierher noch sehr gleichberechtigt, wo ich grad doch auch zumindest mal einen Anflug von "haha, ihr armen Würstchen" von Seiten eines Millionärkindes erwartet hätte, aber womöglich zeigen sich da doch auch noch persönliche Differenzen und Vorurteile im weiteren Verlauf auf.
Ich bin bisher aber wirklich sehr angetan; verblüffend angesichts des Titels "Mädchen allein zu zweit", der für mich einer der Art ist, die im Vorfeld schon nach "ernster Literaturpreis!" klingen, aber die man erst dann "eigentlich schon ganz guter Titel" findet, wenn man ihn mehrmals gehört hat und sich so ein Gewöhnungseffekt einsetzt.
Das Internat, das hier beschrieben wird, entspricht auch von der Schülerschaft sehr einer solchen Einrichtung in meiner/ihrer Heimatgegend und abgesehen, dass die ganz unterschiedlich geschilderten sozialen und privatwirtschaftlichen Hintergründe da schon ein wenig Erinnerungen weckten, finde ich es auch immer wichtig, dass man Jugendlichen, wie hier grad auch Grace, positiv zuspricht, dass sich während der Pubertät da einfach so ziemlich alles ändert, ob nun wie bei ihr so extrem körperlich; oder wie bei Issa auch in der bewussteren Wahrnehmung der Lebensumstände und Herausforderungen.
Ein bisschen irritierend fand ich bisher nur dieses extreme Gemeinschaftsgefühl, die "rich kids" werden eingangs zwar etwas abfällig erwähnt, aber auch die "Auftritte" der weiteren Mitschüler sind bis hierher noch sehr gleichberechtigt, wo ich grad doch auch zumindest mal einen Anflug von "haha, ihr armen Würstchen" von Seiten eines Millionärkindes erwartet hätte, aber womöglich zeigen sich da doch auch noch persönliche Differenzen und Vorurteile im weiteren Verlauf auf.
Ich bin bisher aber wirklich sehr angetan; verblüffend angesichts des Titels "Mädchen allein zu zweit", der für mich einer der Art ist, die im Vorfeld schon nach "ernster Literaturpreis!" klingen, aber die man erst dann "eigentlich schon ganz guter Titel" findet, wenn man ihn mehrmals gehört hat und sich so ein Gewöhnungseffekt einsetzt.