Freundschaft
"Mädchen allein zu zweit" von Daniela Dröscher, erschienen im Beltz&Gelberg- Verlag, handelt von den beiden Freundinnen Issa und Grace. Beide sind Töchter von alleinerziehenden Müttern und gehen auf die gleiche Schule, auf der sie von rich kids umgeben sind. Die beiden Freundinnen halten zusammen und sind einander das Wichtigste. Issa mit den kurzen blonden Haaren und blasser Haut ist die sanftere von beiden. Sie liebt die Schule und strebt aus Sicherheitsgründen den Beruf Lehrerin an. Sie fühlt sich immer für alles verantwortlich, ist fleißig und strebsam. Grace mit den langen schwarzen Haaren und braun gebrannter Haut hingegen, ist die radikalere und nicht so sehr von Ängsten geprägt. Ihr Berufswunsch ist es, reich und schön zu werden. Ständig ist sie im Streit mit ihrer polnischen Mutter.
In diesem Sommer wachsen plötzlich die Brüste von Grace so sehr, dass es sich für sie wie eine Explosion anfühlt und ihr ganzes bisheriges Leben verändert. Dieses Problem beschäftigt die Freundinnen. Der Roman wird aus der Ich- Perspektive von Issa erzählt.
Mir gefällt an "Mädchen allein zu zweit", dass es um das Thema Freundschaft geht und das gleich auf mehreren Ebenen: beste Freundinnen, Schulfreundschaften, erstes Verliebtsein, freundschaftliches Verhältnis in der Schule. Themen, die in diesem Alter eine große Rolle spielen, werden aufgegriffen: Schule, Zeit mit Freunden verbringen, Grenzen austesten, Abgrenzung von der Mutter, Verliebtsein, Feiern gehen, Sorgen haben, Sorgen teilen, Verantwortung übernehmen, Geheimnisse anvertrauen und bewahren....
Ich finde es gut, dass mit dem Thema : "große Brüste" mal ein ganz anderes Problem aufgegriffen wird.
Sehr gut gefällt mir auch, dass es sich um einen aktuellen Roman handelt, der nicht mit Jugendsprache übersät ist.
Die Einschübe von Issas Gedichten, Graces ABC und Livvies Tagebucheinträgen finde ich interessant und es bringt jeweils einen kurzen cut in die Geschichte. Hier bin ich mir allerdings nicht sicher, ob das bei der Zielgruppe auch gut ankommt.
Für mich hätte das Buch dicker und ausführlicher sein können. Manche Passagen finde ich etwas abgehackt, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Das Cover ist modern und frisch.
Jugendliche stehen zwischen Kind und Erwachsenen, aber das nicht nur - dieses wird in diesem Roman wunderbar zum Ausdruck gebracht: "Ständig war ich eingeklemmt zwischen den Dingen, die viel drängender waren als meine. Für mich selbst; schien es, blieb überhaupt kein Platz. Schon gar nicht für so was Luxuriöses wie - Liebe "
In diesem Sommer wachsen plötzlich die Brüste von Grace so sehr, dass es sich für sie wie eine Explosion anfühlt und ihr ganzes bisheriges Leben verändert. Dieses Problem beschäftigt die Freundinnen. Der Roman wird aus der Ich- Perspektive von Issa erzählt.
Mir gefällt an "Mädchen allein zu zweit", dass es um das Thema Freundschaft geht und das gleich auf mehreren Ebenen: beste Freundinnen, Schulfreundschaften, erstes Verliebtsein, freundschaftliches Verhältnis in der Schule. Themen, die in diesem Alter eine große Rolle spielen, werden aufgegriffen: Schule, Zeit mit Freunden verbringen, Grenzen austesten, Abgrenzung von der Mutter, Verliebtsein, Feiern gehen, Sorgen haben, Sorgen teilen, Verantwortung übernehmen, Geheimnisse anvertrauen und bewahren....
Ich finde es gut, dass mit dem Thema : "große Brüste" mal ein ganz anderes Problem aufgegriffen wird.
Sehr gut gefällt mir auch, dass es sich um einen aktuellen Roman handelt, der nicht mit Jugendsprache übersät ist.
Die Einschübe von Issas Gedichten, Graces ABC und Livvies Tagebucheinträgen finde ich interessant und es bringt jeweils einen kurzen cut in die Geschichte. Hier bin ich mir allerdings nicht sicher, ob das bei der Zielgruppe auch gut ankommt.
Für mich hätte das Buch dicker und ausführlicher sein können. Manche Passagen finde ich etwas abgehackt, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Das Cover ist modern und frisch.
Jugendliche stehen zwischen Kind und Erwachsenen, aber das nicht nur - dieses wird in diesem Roman wunderbar zum Ausdruck gebracht: "Ständig war ich eingeklemmt zwischen den Dingen, die viel drängender waren als meine. Für mich selbst; schien es, blieb überhaupt kein Platz. Schon gar nicht für so was Luxuriöses wie - Liebe "