Freundschaft und Kapitalismuskritik
Grace und Issa sind allerbeste Freundinnen, die sich alles anvertrauen. Sie eint außerdem, dass ihre Mütter alleinerziehend sind und dass sie in eine „Reichen-Schule“ gehen, während sie in prekären finanziellen Verhältnissen leben müssen.
Den Mädchen wird einiges zugemutet.
Issa hat eine kleine Schwester, die irgendwann das Sprechen eingestellt hat, so dass sich ihre Mutter nur noch um die kleine Schwester sorgt. Issa muss die Rolle der Erwachsenen übernehmen, auch weil die Mutter finanziell nichts geregelt bekommt.
Grace (mit vollen Namen Grazyna, das feiere ich ja ein wenig, dass auch mal andere Namen aus anderen Ländern verwendet wurden) leidet an ihren großen Brüsten und hat Schmerzen.
Es geht um ungerechte Mittelverteilung, Leben mit ständigen Geldsorgen, körperlichen Veränderungen einhergehend mit massivem Änderungswunsch, erste Liebe, Enttäuschung über erwachsene Vertrauenspersonen und noch mehr.
Ich fand es sehr authentisch im Bezug auf die Freundschaft und die Familiensituation geschrieben und habe sowohl mit Issa als auch mit Grace mitgelitten.
Gegen Ende hin war es für mich etwas darüber, hier hätte es entweder mehr Seiten gebraucht (192 ist nicht die Welt) oder noch besser einen Nebenstrang komplett weglassen, der meines Erachtens völlig überflüssig war.
Außerdem fand ich das Verhalten von den meisten Erwachsen im Buch grässlich. Vom netten, aber völlig verantwortungslosen Vater über eine abgedrehte Helicopter-Mom der ganz besonderen fürchterlichen Ausprägung bis zum Lehrer, der eine Enttäuschung ist, war alles dabei.
Insgesamt fand ich Hörbuch und Buch trotz angesprochener Kritikpunkte aber gut, weil es das Teenieleben mit vielen Sorgen so nahbar gemacht hat.
Der Schreibstil ist klar und verständlich und schön aufgelockert mit Einschüben.
Die Thematik mal anders, ja, fand ich gut.
Ich habe das Buch in zwei Versionen genossen.
Zuerst habe ich mir das Hörbuch angehört, das mit knapp fünf Stunde ungekürzt von Birte Schnöink eingelesen wurde. Die Sprecherin mochte ich, sie hat sehr authentisch das Leben der zwei Freundinnen transportiert.
Dann habe ich noch das Buch dazu gelesen. Hier ist mir die Papierqualität aufgefallen. Es ist ein ganz glattes, handschmeichelndes Papier.
Den Mädchen wird einiges zugemutet.
Issa hat eine kleine Schwester, die irgendwann das Sprechen eingestellt hat, so dass sich ihre Mutter nur noch um die kleine Schwester sorgt. Issa muss die Rolle der Erwachsenen übernehmen, auch weil die Mutter finanziell nichts geregelt bekommt.
Grace (mit vollen Namen Grazyna, das feiere ich ja ein wenig, dass auch mal andere Namen aus anderen Ländern verwendet wurden) leidet an ihren großen Brüsten und hat Schmerzen.
Es geht um ungerechte Mittelverteilung, Leben mit ständigen Geldsorgen, körperlichen Veränderungen einhergehend mit massivem Änderungswunsch, erste Liebe, Enttäuschung über erwachsene Vertrauenspersonen und noch mehr.
Ich fand es sehr authentisch im Bezug auf die Freundschaft und die Familiensituation geschrieben und habe sowohl mit Issa als auch mit Grace mitgelitten.
Gegen Ende hin war es für mich etwas darüber, hier hätte es entweder mehr Seiten gebraucht (192 ist nicht die Welt) oder noch besser einen Nebenstrang komplett weglassen, der meines Erachtens völlig überflüssig war.
Außerdem fand ich das Verhalten von den meisten Erwachsen im Buch grässlich. Vom netten, aber völlig verantwortungslosen Vater über eine abgedrehte Helicopter-Mom der ganz besonderen fürchterlichen Ausprägung bis zum Lehrer, der eine Enttäuschung ist, war alles dabei.
Insgesamt fand ich Hörbuch und Buch trotz angesprochener Kritikpunkte aber gut, weil es das Teenieleben mit vielen Sorgen so nahbar gemacht hat.
Der Schreibstil ist klar und verständlich und schön aufgelockert mit Einschüben.
Die Thematik mal anders, ja, fand ich gut.
Ich habe das Buch in zwei Versionen genossen.
Zuerst habe ich mir das Hörbuch angehört, das mit knapp fünf Stunde ungekürzt von Birte Schnöink eingelesen wurde. Die Sprecherin mochte ich, sie hat sehr authentisch das Leben der zwei Freundinnen transportiert.
Dann habe ich noch das Buch dazu gelesen. Hier ist mir die Papierqualität aufgefallen. Es ist ein ganz glattes, handschmeichelndes Papier.