Interessant, aber etwas plakativ
Issa und Grace gehen als Kinder Alleinerziehender auf eine Eliteschule. In ihrem Leben spielt Geld eine zentrale Rolle. Denn irgendwie ist es nie da. Und dann beginnen bei Grace auch noch gesundheitliche Probleme.
Ich bin etwas hin und her gerissen, Einerseits mag ich den eher sachlich beobachtenden Erzählstil, der auch leicht melancholisch angehaucht ist. Probleme hatte ich aber mit der Ausführung der Themen. Viele gesellschaftliche Probleme werden nur am Rande angeschnitten und das Augenmerk eher auf ein eher ungewöhnliches gelenkt, was ich so und in diesem Umfang nicht als ein typisch jugendliches empfinde. Doch auch dieses wird eher aus einem kurzfristigen Blickwinkel betrachtet und endet für mich überraschend in einer OP. Zur Handlung passt das, zu meiner Einstellung und Position als Mutter aber weniger. Möchte man es positiv formulierten, dann ist das Denken und Handeln der Mädchen realistisch dargestellt. Eine weitreichendere Sicht der Dinge wird dabei ausgeblendet. Issa kommt im Laufe ihrer Geschichte zwar auf die ein oder andere Erkenntnis, aber es wirkt alles nicht aus erzählt. Erklärende Vorgänge bleiben dabei im Hintergrund und man bekommt nur das Endergebnis präsentiert. Das fand ich etwas schade. Nicht nur bei der Konfrontation mit Cruella wurde dadurch einiges an Potential verschenkt.
Der Schreibstil ist interessant und mich hat die Handlung trotz allem fasziniert. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Buch die Zielgruppe durchaus auch ansprechen könnte. Auf mich selber wirkt es aber etwas plakativ.
Ich bin etwas hin und her gerissen, Einerseits mag ich den eher sachlich beobachtenden Erzählstil, der auch leicht melancholisch angehaucht ist. Probleme hatte ich aber mit der Ausführung der Themen. Viele gesellschaftliche Probleme werden nur am Rande angeschnitten und das Augenmerk eher auf ein eher ungewöhnliches gelenkt, was ich so und in diesem Umfang nicht als ein typisch jugendliches empfinde. Doch auch dieses wird eher aus einem kurzfristigen Blickwinkel betrachtet und endet für mich überraschend in einer OP. Zur Handlung passt das, zu meiner Einstellung und Position als Mutter aber weniger. Möchte man es positiv formulierten, dann ist das Denken und Handeln der Mädchen realistisch dargestellt. Eine weitreichendere Sicht der Dinge wird dabei ausgeblendet. Issa kommt im Laufe ihrer Geschichte zwar auf die ein oder andere Erkenntnis, aber es wirkt alles nicht aus erzählt. Erklärende Vorgänge bleiben dabei im Hintergrund und man bekommt nur das Endergebnis präsentiert. Das fand ich etwas schade. Nicht nur bei der Konfrontation mit Cruella wurde dadurch einiges an Potential verschenkt.
Der Schreibstil ist interessant und mich hat die Handlung trotz allem fasziniert. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Buch die Zielgruppe durchaus auch ansprechen könnte. Auf mich selber wirkt es aber etwas plakativ.