Mehr als nur ein Happy End

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nähpummelchen Avatar

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Mädchen allein zu zweit ist ein Buch, das mir insgesamt nicht besonders im Gedächtnis geblieben ist. Einen Gedanken hat es bei mir allerdings nachhaltig hinterlassen: die Frage, wie ernst Frauen in der Medizin genommen werden.

Auch wenn die Geschichte hier relativ schnell zu einem Happy End führt, fand ich gerade diesen Aspekt interessant. Denn in der Realität sieht es leider oft anders aus. Frauen kämpfen teilweise jahrelang darum, dass ihnen zugehört wird, ihre Beschwerden ernst genommen werden und sie überhaupt eine Diagnose bekommen. Genau deshalb fand ich diesen Teil des Buches trotz der ansonsten eher wenig bleibenden Geschichte bemerkenswert.

Was mir außerdem gut gefallen hat, war die starke Freundschaft zwischen Issa und Grace. Die beiden sind füreinander da, auch wenn es schwierig wird und sie aus völlig unterschiedlichen Startlöchern ins Leben aufgebrochen sind, und ihre Freundschaft gibt der Geschichte eine schöne Wärme. Ich mochte besonders, dass sie sich gegenseitig Halt geben und nicht nur dann füreinander da sind, wenn alles einfach ist.