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„Mädchen allein zu zweit“ von Daniela Dröscher ist ein einfühlsamer Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, soziale Ungleichheit und das Erwachsenwerden. Im Mittelpunkt stehen die 15-jährigen Freundinnen Issa und Grace, die beide bei ihren alleinerziehenden Müttern aufwachsen und sich im Schulalltag immer wieder mit den Unterschieden zu ihren wohlhabenderen Mitschülerinnen und Mitschülern auseinandersetzen müssen.

Daniela Dröscher erzählt die Geschichte in einer klaren und authentischen Sprache. Besonders gelungen ist die Darstellung der Freundschaft zwischen Issa und Grace. Die beiden unterstützen sich gegenseitig und geben sich auch in schwierigen Situationen Halt. Dadurch wirken die Figuren glaubwürdig und nahbar.

Der Roman greift viele aktuelle Themen auf, darunter soziale Ungleichheit, familiäre Konflikte, erste Liebe, Klimaschutz und Künstliche Intelligenz. Diese werden ganz selbstverständlich in die Handlung eingebunden und regen zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken.

Insgesamt ist „Mädchen allein zu zweit“ ein bewegender Jugendroman, der wichtige gesellschaftliche Themen mit einer starken Freundschaftsgeschichte verbindet. Die Geschichte ist abwechslungsreich, authentisch und besonders für Jugendliche ab 14 Jahren empfehlenswert. Auch Erwachsene werden beim Hören oder Lesen viele Aspekte wiedererkennen und an ihre eigene Jugend zurückdenken.