Solidarisch und aufrichtig
Was ist ein Jugendbuch? frage ich mich zumindest anfangs beim Hören von "Mädchen allein zu zweit" immer wieder mal. Wie es mit Kategorisierungen halt so ist. Immerhin nicht "Mädchenliteratur" als Label, sowie es ja ärgerlicherweise "Frauenliteratur" gibt. Und Frauen und Mädchen wohl ohnehin viel mehr Belletristik rezipieren als Männer. Und: Ein Buch mit dem Titel "Mädchen allein zu zweit" wird jetzt auch nicht direkt Jungen ansprechen - obwohl es gut wäre. Denn dieses Buch spricht wichtige Themen an.
Soziale Ungleichheit ist sehr explizit eines davon. Geld regiert die Welt und auch die Schamgrenzen, so scheint es. Obwohl wir dann erfahren, dass es auch nicht alle rich kids wirklich einfach haben. Solidarität, Unerschrockenheit, Idealismus ... das sind die Themen, die zum Jugendalter passen und die zwischen Issa und Grace untereinander und in der Auseinandersetzung, mit dem was die "Erwachsenen"welt ausmacht, eine große Rolle spielen. Es sind schöne Themen.
Vielleicht macht der manchmal etwas naive Ton das Buch zum Jugendbuch. Vielleicht, dass eine Sicht auf "die Erwachsenen" proklamiert wird, obwohl die ja so verschieden sind. Aber sehr häufig fällt das nicht auf.
Es ist ein schönes, aufrichtiges Buch voller Wärme.
Soziale Ungleichheit ist sehr explizit eines davon. Geld regiert die Welt und auch die Schamgrenzen, so scheint es. Obwohl wir dann erfahren, dass es auch nicht alle rich kids wirklich einfach haben. Solidarität, Unerschrockenheit, Idealismus ... das sind die Themen, die zum Jugendalter passen und die zwischen Issa und Grace untereinander und in der Auseinandersetzung, mit dem was die "Erwachsenen"welt ausmacht, eine große Rolle spielen. Es sind schöne Themen.
Vielleicht macht der manchmal etwas naive Ton das Buch zum Jugendbuch. Vielleicht, dass eine Sicht auf "die Erwachsenen" proklamiert wird, obwohl die ja so verschieden sind. Aber sehr häufig fällt das nicht auf.
Es ist ein schönes, aufrichtiges Buch voller Wärme.