Zwei Freundinnen gegen die Ungleichheit
Der Roman Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher erschien am 16. Juli 2026 in der Beltz Verlagsgruppe. Auf 192 Seiten begleiten wir die beiden fünfzehnjährigen Freundinnen Issa und Grace, die in jeder Lebenslage fest zusammenhalten.
Beeindruckt hat mich vor allem, welchen Stellenwert Bildung für die beiden Mädchen hat. Sie träumen von einem finanziell besseren Leben als ihre alleinerziehenden Mütter, die trotz harter Arbeit kaum über die Runden kommen. Die Belastung der beiden Frauen wird eindrucksvoll dargestellt. Sie arbeiten Vollzeit, kümmern sich allein um ihre Kinder und müssen gleichzeitig ihre eigenen Wünsche und Träume zurückstellen. Dass sie daran zunehmend verzweifeln, konnte ich gut nachvollziehen.
Gleichzeitig übt der Roman deutliche Gesellschaftskritik. Immer wieder wird sichtbar, wie unterschiedlich Menschen je nach ihrer finanziellen Situation behandelt werden. Besonders eindrücklich fand ich die Szene, in der die wohlhabende Mutter eines Mitschülers glaubt, aufgrund ihres gesellschaftlichen Einflusses über Issas Zukunft entscheiden zu können. Sie droht mit einer Beschwerde und sogar einem Schulverweis. Der Moment macht deutlich, wie Macht und Geld soziale Ungleichheiten verstärken können.
Mädchen allein zu zweit vermittelt einen ehrlichen und berührenden Einblick in die Lebensrealität von Jugendlichen, die bei alleinerziehenden Müttern aufwachsen. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie früh Issa und Grace Verantwortung übernehmen müssen und mit welcher Entschlossenheit sie für ihre Träume und ihre Zukunft kämpfen.
Ein nachdenklich stimmender Roman über Freundschaft, soziale Ungleichheit und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Beeindruckt hat mich vor allem, welchen Stellenwert Bildung für die beiden Mädchen hat. Sie träumen von einem finanziell besseren Leben als ihre alleinerziehenden Mütter, die trotz harter Arbeit kaum über die Runden kommen. Die Belastung der beiden Frauen wird eindrucksvoll dargestellt. Sie arbeiten Vollzeit, kümmern sich allein um ihre Kinder und müssen gleichzeitig ihre eigenen Wünsche und Träume zurückstellen. Dass sie daran zunehmend verzweifeln, konnte ich gut nachvollziehen.
Gleichzeitig übt der Roman deutliche Gesellschaftskritik. Immer wieder wird sichtbar, wie unterschiedlich Menschen je nach ihrer finanziellen Situation behandelt werden. Besonders eindrücklich fand ich die Szene, in der die wohlhabende Mutter eines Mitschülers glaubt, aufgrund ihres gesellschaftlichen Einflusses über Issas Zukunft entscheiden zu können. Sie droht mit einer Beschwerde und sogar einem Schulverweis. Der Moment macht deutlich, wie Macht und Geld soziale Ungleichheiten verstärken können.
Mädchen allein zu zweit vermittelt einen ehrlichen und berührenden Einblick in die Lebensrealität von Jugendlichen, die bei alleinerziehenden Müttern aufwachsen. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie früh Issa und Grace Verantwortung übernehmen müssen und mit welcher Entschlossenheit sie für ihre Träume und ihre Zukunft kämpfen.
Ein nachdenklich stimmender Roman über Freundschaft, soziale Ungleichheit und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.