Eine alte Liebe im Schatten rechter Gewalt.
Annika Büsings "Magisch" besticht durch eine flirrende Spätsommeratmosphäre in einem kleinen Dorf am Rande des Ruhrgebiets.
Entgegen dem Titel ist "Magisch" nicht fantasy-orientiert, sondern der Name des Protagonisten, der nach 15 Jahren in seine Heimat zurückkehrt. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Marie, wobei der raue, schnörkellose Schreibstil die ehrliche Vertrautheit zwischen den beiden intensiv einfängt.
Das Detail des gemeinsamen Fanta-Korns an der Pferdekoppel vermittelt ein Gefühl von vertrauter Nostalgie. Doch die Idylle trügt, denn unter der Oberfläche brodelt ein gefährlicher, hochaktueller Konflikt. Maries Bruder Andi ist in der rechten Szene aktiv und bedroht den Rückkehrer massiv. Dieser emotionale Ausnahmezustand zwingt Marie, die Brandmauer innerhalb ihrer eigenen Familie zu überdenken.
Büsing verbindet hierbei meisterhaft eine Liebesgeschichte mit dringenden gesellschaftspolitischen Fragen. Die Figuren wirken absolut lebendig, nahbar und ungeschönt authentisch. Die Leserin / Der Leser spürt sofort die Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach einem Neuanfang und einer realen Bedrohungslage.
Diese emotionale Tiefe und die spannungsgeladene Prämisse machen neugierig auf den Verlauf. Es handelt sich um einen flirrenden, mutigen Text über widerständige Liebe, der einen nicht mehr loslässt.
Die Leseprobe beweist eindrücklich, warum dieses Buch unbedingt im Blick behalten werden sollte.
Ein rundum gelungenes Leseerlebnis.
Entgegen dem Titel ist "Magisch" nicht fantasy-orientiert, sondern der Name des Protagonisten, der nach 15 Jahren in seine Heimat zurückkehrt. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Marie, wobei der raue, schnörkellose Schreibstil die ehrliche Vertrautheit zwischen den beiden intensiv einfängt.
Das Detail des gemeinsamen Fanta-Korns an der Pferdekoppel vermittelt ein Gefühl von vertrauter Nostalgie. Doch die Idylle trügt, denn unter der Oberfläche brodelt ein gefährlicher, hochaktueller Konflikt. Maries Bruder Andi ist in der rechten Szene aktiv und bedroht den Rückkehrer massiv. Dieser emotionale Ausnahmezustand zwingt Marie, die Brandmauer innerhalb ihrer eigenen Familie zu überdenken.
Büsing verbindet hierbei meisterhaft eine Liebesgeschichte mit dringenden gesellschaftspolitischen Fragen. Die Figuren wirken absolut lebendig, nahbar und ungeschönt authentisch. Die Leserin / Der Leser spürt sofort die Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach einem Neuanfang und einer realen Bedrohungslage.
Diese emotionale Tiefe und die spannungsgeladene Prämisse machen neugierig auf den Verlauf. Es handelt sich um einen flirrenden, mutigen Text über widerständige Liebe, der einen nicht mehr loslässt.
Die Leseprobe beweist eindrücklich, warum dieses Buch unbedingt im Blick behalten werden sollte.
Ein rundum gelungenes Leseerlebnis.