Maaaagisch
„Magisch“ hat mich ziemlich schnell überzeugt. Nicht mit einem riesigen Drama oder künstlicher Spannung, sondern mit einem Tonfall, der so trocken und frech ist, dass man ständig denkt: Marie, du hast zwar nicht immer recht, aber bitte erzähl weiter. Ihr Blick auf das Dorf, ihre Familie und die kleinen und großen Katastrophen des Alltags ist herrlich bissig. Vor allem nimmt sie dabei niemanden aus, am allerwenigsten sich selbst.
Am meisten Spaß macht die Beziehung zwischen Marie und Magisch. Die beiden necken sich ununterbrochen wie zwei Menschen, die definitiv komplett über ihre Vergangenheit hinweg sind... also natürlich überhaupt nicht. Zwischen Fanta-Korn, schlechten Entscheidungen, einem ziemlich fragwürdigen Geschäftsmodell und alten Verletzungen merkt man auf jeder Seite, dass da noch einiges unter der Oberfläche brodelt.
Die Figuren sind wunderbar unperfekt. Magisch ist kein strahlender Held, der nach Jahren zurückkommt und plötzlich alles im Griff hat. Er ist verschuldet, hat eine ziemlich fragwürdige Karriere als ehemaliger Ska-Musiker hinter sich und verdient sein Geld mit Ideen, bei denen das Ordnungsamt vermutlich Schnappatmung bekommt. Gerade deshalb ist er sympathisch. Auch Figuren wie Kaja oder Maries Familie sorgen dafür, dass die Geschichte nicht kitschig wird, sondern immer wieder Ecken und Kanten bekommt.
Ich erwarte keine zuckersüße Liebesgeschichte, bei der am Ende alle geläutert im Sonnenuntergang stehen. Dafür sind Marie und Magisch viel zu stur, zu chaotisch und zu ehrlich. Genau deshalb möchte ich weiterlesen: Ich will wissen, ob zwei Menschen, die sich eigentlich ihr ganzes Leben kennen, es endlich schaffen, nicht nur über alles zu reden, außer über das, was wirklich wichtig ist.
Am meisten Spaß macht die Beziehung zwischen Marie und Magisch. Die beiden necken sich ununterbrochen wie zwei Menschen, die definitiv komplett über ihre Vergangenheit hinweg sind... also natürlich überhaupt nicht. Zwischen Fanta-Korn, schlechten Entscheidungen, einem ziemlich fragwürdigen Geschäftsmodell und alten Verletzungen merkt man auf jeder Seite, dass da noch einiges unter der Oberfläche brodelt.
Die Figuren sind wunderbar unperfekt. Magisch ist kein strahlender Held, der nach Jahren zurückkommt und plötzlich alles im Griff hat. Er ist verschuldet, hat eine ziemlich fragwürdige Karriere als ehemaliger Ska-Musiker hinter sich und verdient sein Geld mit Ideen, bei denen das Ordnungsamt vermutlich Schnappatmung bekommt. Gerade deshalb ist er sympathisch. Auch Figuren wie Kaja oder Maries Familie sorgen dafür, dass die Geschichte nicht kitschig wird, sondern immer wieder Ecken und Kanten bekommt.
Ich erwarte keine zuckersüße Liebesgeschichte, bei der am Ende alle geläutert im Sonnenuntergang stehen. Dafür sind Marie und Magisch viel zu stur, zu chaotisch und zu ehrlich. Genau deshalb möchte ich weiterlesen: Ich will wissen, ob zwei Menschen, die sich eigentlich ihr ganzes Leben kennen, es endlich schaffen, nicht nur über alles zu reden, außer über das, was wirklich wichtig ist.