Von dem lesen, was nicht da steht

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mariederkrehm Avatar

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Die 40 Seiten, auf denen Marie einfach so durcherzählt, da macht man halt an wichtigen und unwichtigen Stationen ihres Lebens, erfährt, was passiert, aber noch viel öfter, was nicht passiert. Die Dialoge nur so knapp, wie es nötig ist, die Perspektive konsequent ichbezogen. Es stellt sich ein Effekt ein wie beim kleinen Nick, der von Goscinny, der redet auch so drauflos, und dabei dämmert es einem langsam, wie es wirklich war. Diese Lücke zwischen Gelesenem und Passiertem macht es spannend. Darum liest man einfach immer weiter ...