Ein wenig zu schwarz - weiß

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ada2011 Avatar

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Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, welches ich als Hörbuch lesen durfte. Eingelesen wurde es von Lisa Hrdina. Sie hat einen guten Job gemacht. Ich habe gern zugehört, zumindest, was die Sprecherin angeht.
Das Buch reiht sich ein in die Sichtweise einer links-grünen Blase, die vergisst, dass es auch durchaus Argumente für eine konservative Lebensweise gibt. Und das bedeutet nicht immer gleich rechts und Nazi. Das ist schlichtweg falsch.
Im Buch gibt es nur tolle Menschen, die links sind und dumme Rechte oder auch Dödel genannt oder Glatzen.
Dass aber die Linken hier in diesem Buch keiner richtigen geregelten Arbeit nachgehen, sondern so sinnarme Beschäftigungen wie Hundetagesstätte machen oder sogar illegal tote Nutztiere entsorgen, wird so nicht dargestellt und bewertet. Andy, der Bruder von Marie ist ein Rechter, arbeitet in seiner eigenen Firma und hat eine Familie zu ernähren. Leider trennt sich seine Frau von ihm.
Er ist kleingeistig und ein Nazi und abzulehnen. Überhaupt sind die Nazis alle dumm und gegen Migranten. Das hat mir nicht gefallen. Diese Sichtweise ist oberflächlich.
Marie und Magisch sollen die Guten sein. Magisch gefällt mir ganz gut. Marie mag ich nicht, überheblich, rotzig und vulgär. Ich lehne so ein Frauenbild ab und denke, dass das nicht unbedingt emanzipiert bedeutet.
Stattdessen bekommt die Antifa hier eine Bühne. Ich persönlich sehe diese Bewegung als linksterroristische Vereinigung und empfinde die Lobhudelei hier als absolut daneben.
Geschrieben gut, gesprochen gut, aber inhaltlich ist mir diese Denkweise zu einfach und so schmalspurig.