It's magic, it's you
Magisch hat mich begeistert. Da hat Annika Büsing doch gezaubert.
Ich glaube nicht, dass ich das Buch aufgrund des Covers in einer Buchhandlung spontan in die Hand genommen hätte. Mensch, da hätte ich was verpasst.
Der Schreibstil von Annika Büsing ist angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig gelingt es ihr eine Sprache zu finden, die wunderbar zur Geschichte und zum Schauplatz passt. Der Roman spielt in einem eher dörflich geprägten Teil des Ruhrpotts und genau dieses Lebensgefühl transportiert sie hervorragend. Die raue Herzlichkeit und der direkte teilweise kodderige verleihen der Geschichte eine große Authentizität. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als würde ich mich mit meiner besten Freundin unterhalten.
Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Marie. Besonders gut gefallen hat mir dabei ein kleiner erzählerischer Kniff: Marie spricht die Leserinnen und Leser immer wieder direkt an. Dadurch entsteht eine große Nähe, die mich sofort in die Geschichte hineingezogen hat.
Im Mittelpunkt stehen Marie und (Paul) Magisch, die sich viele Jahre nach ihrer ersten großen Liebe wieder begegnen. Ihre Geschichte über zweite Chancen, verpasste Möglichkeiten und die Frage, ob manche Gefühle die Zeit überdauern können, hat mich sehr berührt. Beide Figuren waren mir unglaublich sympathisch. Marie ist alles andere als perfekt, macht Fehler und trägt ihre ganz eigenen Macken mit sich herum – genau das macht sie so authentisch. Ich konnte mich in vielen ihrer Gedanken und Gefühle wiederfinden. Paul hingegen ist einfach ein durch und durch liebenswerter Mensch, dem man von Herzen wünscht, dass er sein Glück findet.
Obwohl der Roman Themen wie Rechtsextremismus und Antifaschismus aufgreift, stehen diese für mich nicht allein im Mittelpunkt. Vielmehr erzählt Annika Büsing von den Menschen, ihren Beziehungen und den Auswirkungen, die politische Haltungen auf Familien und Freundschaften haben können. Besonders die Konflikte rund um Maries Bruder verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Ich hatte zwischenzeitlich zwar mit einem großen dramatischen Höhepunkt gerechnet, letztlich blieb dieser aber aus. Rückblickend finde ich das sogar passend, denn Magisch lebt gerade von seinen leisen Tönen und den zwischenmenschlichen Momenten.
Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, als wäre dieses Buch genau für mich geschrieben worden. Natürlich weiß ich, dass das nicht so ist – und die vielen positiven Stimmen zeigen auch, dass ich mit meiner Begeisterung nicht allein bin. Trotzdem gibt es nur wenige Bücher, bei denen ich mich den Figuren und ihrer Welt so verbunden fühle. Für mich war es ein echtes Leseerlebnis, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ich glaube nicht, dass ich das Buch aufgrund des Covers in einer Buchhandlung spontan in die Hand genommen hätte. Mensch, da hätte ich was verpasst.
Der Schreibstil von Annika Büsing ist angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig gelingt es ihr eine Sprache zu finden, die wunderbar zur Geschichte und zum Schauplatz passt. Der Roman spielt in einem eher dörflich geprägten Teil des Ruhrpotts und genau dieses Lebensgefühl transportiert sie hervorragend. Die raue Herzlichkeit und der direkte teilweise kodderige verleihen der Geschichte eine große Authentizität. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als würde ich mich mit meiner besten Freundin unterhalten.
Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Marie. Besonders gut gefallen hat mir dabei ein kleiner erzählerischer Kniff: Marie spricht die Leserinnen und Leser immer wieder direkt an. Dadurch entsteht eine große Nähe, die mich sofort in die Geschichte hineingezogen hat.
Im Mittelpunkt stehen Marie und (Paul) Magisch, die sich viele Jahre nach ihrer ersten großen Liebe wieder begegnen. Ihre Geschichte über zweite Chancen, verpasste Möglichkeiten und die Frage, ob manche Gefühle die Zeit überdauern können, hat mich sehr berührt. Beide Figuren waren mir unglaublich sympathisch. Marie ist alles andere als perfekt, macht Fehler und trägt ihre ganz eigenen Macken mit sich herum – genau das macht sie so authentisch. Ich konnte mich in vielen ihrer Gedanken und Gefühle wiederfinden. Paul hingegen ist einfach ein durch und durch liebenswerter Mensch, dem man von Herzen wünscht, dass er sein Glück findet.
Obwohl der Roman Themen wie Rechtsextremismus und Antifaschismus aufgreift, stehen diese für mich nicht allein im Mittelpunkt. Vielmehr erzählt Annika Büsing von den Menschen, ihren Beziehungen und den Auswirkungen, die politische Haltungen auf Familien und Freundschaften haben können. Besonders die Konflikte rund um Maries Bruder verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Ich hatte zwischenzeitlich zwar mit einem großen dramatischen Höhepunkt gerechnet, letztlich blieb dieser aber aus. Rückblickend finde ich das sogar passend, denn Magisch lebt gerade von seinen leisen Tönen und den zwischenmenschlichen Momenten.
Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, als wäre dieses Buch genau für mich geschrieben worden. Natürlich weiß ich, dass das nicht so ist – und die vielen positiven Stimmen zeigen auch, dass ich mit meiner Begeisterung nicht allein bin. Trotzdem gibt es nur wenige Bücher, bei denen ich mich den Figuren und ihrer Welt so verbunden fühle. Für mich war es ein echtes Leseerlebnis, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.