Jeder hat eine zweite Chance verdient
Es geht viel um ambivalente Gefühle in diesem neuen Roman von Annika Büsing, die mit ihrem 2022 erschienenen Debüt „Nordstadt“ mehrfach ausgezeichnet wurde.
Da ist einerseits die aufgewärmte Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin Marie und ihrem Ex-Freund Paul Magisch, der nach längerer Abwesenheit wieder in den Heimatort zurückkehrt. Marie hatte Paul vor Jahren für einen anderen Mann verlassen, doch die Beziehung ist längst in die Brüche gegangen und so wie es aussieht, könnte doch „Magisch“ ihre echte große Liebe sein.
Andererseits geht es um Maries Bruder Andi. Er schloss sich schon als Teenager der rechten Szene an und schreckt auch nicht vor Gewalttaten zurück. Marie hatte eigentlich längst mit ihm gebrochen, doch nach der Trennung von seiner Frau braucht Andi ihre Hilfe. Ist die Familienbande stärker als die unterschiedliche Gesinnung?
Büsing erzählt die ganze Geschichte mit lakonischem Humor in einem sehr unverblümten Alltagston, der an Jugendsprache angelehnt ist. Sie schafft es, sowohl die Liebesgeschichte, als auch das Familiendrama mit viel Atmosphäre und ohne jegliche Klischees zu schildern. Für zartbesaitete Leserinnen und Leser sei darauf hingewiesen, dass in dem Roman von einigen Tierkadavern und Knochenbrüchen zu lesen ist.
Fazit: Hart, aber herzlich!
Da ist einerseits die aufgewärmte Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin Marie und ihrem Ex-Freund Paul Magisch, der nach längerer Abwesenheit wieder in den Heimatort zurückkehrt. Marie hatte Paul vor Jahren für einen anderen Mann verlassen, doch die Beziehung ist längst in die Brüche gegangen und so wie es aussieht, könnte doch „Magisch“ ihre echte große Liebe sein.
Andererseits geht es um Maries Bruder Andi. Er schloss sich schon als Teenager der rechten Szene an und schreckt auch nicht vor Gewalttaten zurück. Marie hatte eigentlich längst mit ihm gebrochen, doch nach der Trennung von seiner Frau braucht Andi ihre Hilfe. Ist die Familienbande stärker als die unterschiedliche Gesinnung?
Büsing erzählt die ganze Geschichte mit lakonischem Humor in einem sehr unverblümten Alltagston, der an Jugendsprache angelehnt ist. Sie schafft es, sowohl die Liebesgeschichte, als auch das Familiendrama mit viel Atmosphäre und ohne jegliche Klischees zu schildern. Für zartbesaitete Leserinnen und Leser sei darauf hingewiesen, dass in dem Roman von einigen Tierkadavern und Knochenbrüchen zu lesen ist.
Fazit: Hart, aber herzlich!