Liebesgeschichte mit Widerhaken
„Magisch“ hat mich vor allem sprachlich sofort gepackt hat. Annika Büsing schreibt jung, frisch, direkt und rotzig - und genau das passt perfekt zu Marie, ihrer Sicht auf die Welt und zu dieser ganzen Geschichte, die nie geschniegelt klingen will. Der Ton ist rau, lebendig und sehr nah dran an den Figuren. Das hat das Buch für mich besonders gemacht.
Im Zentrum stehen Marie und Paul (Magisch), die sich nach vielen Jahren wieder begegnen und sofort wieder in diese eigentümliche Vertrautheit kippen, die nur erste große Lieben haben. Mir hat diese Beziehung ausgesprochen gut gefallen, weil sie nicht kitschig erzählt wird, sondern widersprüchlich, verletzlich und zugleich zärtlich. Zwischen Marie und Paul liegt Vergangenheit, verpasste Zeit und einiges, was nie wirklich erledigt wurde - und genau daraus zieht der Roman seine emotionale Kraft.
Annika Büsing bringt auf vergleichsweise wenigen Seiten sehr viel unter: Liebe, Herkunft, Familie, alte Verletzungen und die Frage, wie man zu sich selbst steht, wenn das eigene Umfeld einem dabei ständig in die Quere kommt. Auch Maries Bruder und das politische Umfeld geben dem Roman zusätzliche Schärfe.
Ich teile die politischen Ansichten von Marie und Paul gar nicht und trotzdem fand ich die Geschichte lesenswert, denn ich muss anerkennen, wie konsequent das Buch seine Haltung erzählt und wie eng dieser Konflikt mit der Geschichte der Figuren verwoben ist.
Fazit: Magisch ist für mich ein sprachlich außergewöhnlicher, emotional starker und in seiner Liebesgeschichte sehr überzeugender Roman. Vor allem die Dynamik zwischen Marie und Paul und dieser freche, frische, rotzige Ton machen das Buch lesenswert - auch wenn ich inhaltlich nicht allem zustimme.
Im Zentrum stehen Marie und Paul (Magisch), die sich nach vielen Jahren wieder begegnen und sofort wieder in diese eigentümliche Vertrautheit kippen, die nur erste große Lieben haben. Mir hat diese Beziehung ausgesprochen gut gefallen, weil sie nicht kitschig erzählt wird, sondern widersprüchlich, verletzlich und zugleich zärtlich. Zwischen Marie und Paul liegt Vergangenheit, verpasste Zeit und einiges, was nie wirklich erledigt wurde - und genau daraus zieht der Roman seine emotionale Kraft.
Annika Büsing bringt auf vergleichsweise wenigen Seiten sehr viel unter: Liebe, Herkunft, Familie, alte Verletzungen und die Frage, wie man zu sich selbst steht, wenn das eigene Umfeld einem dabei ständig in die Quere kommt. Auch Maries Bruder und das politische Umfeld geben dem Roman zusätzliche Schärfe.
Ich teile die politischen Ansichten von Marie und Paul gar nicht und trotzdem fand ich die Geschichte lesenswert, denn ich muss anerkennen, wie konsequent das Buch seine Haltung erzählt und wie eng dieser Konflikt mit der Geschichte der Figuren verwoben ist.
Fazit: Magisch ist für mich ein sprachlich außergewöhnlicher, emotional starker und in seiner Liebesgeschichte sehr überzeugender Roman. Vor allem die Dynamik zwischen Marie und Paul und dieser freche, frische, rotzige Ton machen das Buch lesenswert - auch wenn ich inhaltlich nicht allem zustimme.