Magisch!
Marie lebt wieder bei ihren Eltern auf dem Dorf und auch ihre Jugendliebe Magisch ist zurück. Ihre Leben sind nicht ganz so verlaufen, wie sie es sich vorgestellt haben. Vielleicht nähern sie sich wieder an?
Dieses Buch war einfach nur ein großer Lesespaß und hat mir sehr viel Freude bereitet! Es ist toll und flüssig geschrieben und auch sehr kurzweilig und witzig. Die Hauptfiguren sind etwas schrullig, aber sehr liebenswert. Als Leserin wird einem nicht alles vorgekaut, sondern es bleibt Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Zwischendurch wird man als Leserin aber quasi direkt adressiert, das bleibt aber gut dosiert und wirkt nicht zu gewollt. Gefallen haben mir auch die Rückblenden.
Die Stimmung des Dorfes wird sehr gut und plastisch eingefangen, ich hatte direkt ein Gefühl zu diesem Ort und konnte mir vieles gut vorstellen. Ein bisschen Melancholie kam durch, natürlich auch aufgrund des Themas der Jugendliebe. Es geht viel ums Scheitern. Aber auch gesellschaftliche Stimmungen und politische Haltungen wurden eindrücklich thematisiert. Ich fand die Auseinandersetzung mit der Frage, wie man mit einem Neonazi in der eigenen Familie umgeht, nicht nur sehr relevant, sondern auch feinfühlig, ohne zu verharmlosend zu sein.
Insgesamt war das Buch einfach gute Unterhaltung, ohne zu seicht oder belanglos zu sein, und ich würde es eindeutig weiterempfehlen.
Dieses Buch war einfach nur ein großer Lesespaß und hat mir sehr viel Freude bereitet! Es ist toll und flüssig geschrieben und auch sehr kurzweilig und witzig. Die Hauptfiguren sind etwas schrullig, aber sehr liebenswert. Als Leserin wird einem nicht alles vorgekaut, sondern es bleibt Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Zwischendurch wird man als Leserin aber quasi direkt adressiert, das bleibt aber gut dosiert und wirkt nicht zu gewollt. Gefallen haben mir auch die Rückblenden.
Die Stimmung des Dorfes wird sehr gut und plastisch eingefangen, ich hatte direkt ein Gefühl zu diesem Ort und konnte mir vieles gut vorstellen. Ein bisschen Melancholie kam durch, natürlich auch aufgrund des Themas der Jugendliebe. Es geht viel ums Scheitern. Aber auch gesellschaftliche Stimmungen und politische Haltungen wurden eindrücklich thematisiert. Ich fand die Auseinandersetzung mit der Frage, wie man mit einem Neonazi in der eigenen Familie umgeht, nicht nur sehr relevant, sondern auch feinfühlig, ohne zu verharmlosend zu sein.
Insgesamt war das Buch einfach gute Unterhaltung, ohne zu seicht oder belanglos zu sein, und ich würde es eindeutig weiterempfehlen.