magisch und nicht tragisch

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kniga Avatar

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„Magisch“ von Annika Büsing ist ein Roman, der mich vor allem durch seine besondere Stimmung angesprochen hat. Die Geschichte spielt in einem Dorf am Rand des Ruhrgebiets, mitten in einem heißen Spätsommer. Magisch kehrt nach vielen Jahren zurück und trifft Marie wieder. Früher waren die beiden zuerst beste Freunde und später ein Liebespaar. Obwohl mehr als fünfzehn Jahre vergangen sind, scheint ihre alte Vertrautheit sofort wieder da zu sein.

Die Geschichte verbindet eine Liebesgeschichte mit einem ernsten politischen und familiären Thema. Das ist nicht immer leicht, wirkt aber glaubwürdig. Mir gefiel besonders, dass die Figuren nicht perfekt dargestellt werden. Sie haben Fehler, treffen falsche Entscheidungen und versuchen trotzdem, irgendwie neu anzufangen.

Der Schreibstil von Annika Büsing wirkt direkt und lebendig. Man kann sich die Hitze, den Feldweg und die Treffen an der Pferdekoppel gut vorstellen. Gleichzeitig schwingt immer etwas Unruhiges mit. Manche Stellen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein können. Trotzdem hat mich die Geschichte berührt. Für mich ist es ein emotionales und zugleich nachdenkliches Buch über Liebe, Familie und den Mut, endlich eine klare Grenze zu ziehen.