Nett zu lesen
Paul Magisch, bekannt als Magisch, kehrt nach vielen Jahren in sein Heimatdorf zurück, das irgendwo zwischen D, H und B liegt. Vor Jahren waren er und Marie, die Ich-Erzählerin, ein Paar. Ihre Beziehung wurde jedoch durch eine schwere Zeit auf die Probe gestellt, als Maries Bruder Magisch krankenhausreif geschlagen hat. Dieser Bruder ist ein Nazi und inzwischen Mitglied der Partei. Langsam kommen sich Marie und Magisch wieder näher.
Annika Büsing schildert glaubhaft die Situation einer Familie, die mit einem Nazi unter sich zu kämpfen hat, und die dadurch entstandenen Risse. Die Protagonisten sind mit all ihren Ecken und Kanten liebenswert dargestellt. Das Buch ist teilweise sehr atmosphärisch und vermittelt dem Leser das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein.
Marie erzählt die Geschichte in einer jugendlichen Umgangssprache und spricht gelegentlich die Leser*in direkt an. Dieser Stil macht das Buch sehr nahbar und fühlt sich fast so an, als würde einem eine Freundin eine Geschichte erzählen. Ich habe diesen Ansatz sehr genossen, obwohl ich die Sprache eher einer Zwanzigjährigen als einer Mitte Dreißigjährigen zuordnen würde.
Gerne empfehle ich das Buch weiter.
Annika Büsing schildert glaubhaft die Situation einer Familie, die mit einem Nazi unter sich zu kämpfen hat, und die dadurch entstandenen Risse. Die Protagonisten sind mit all ihren Ecken und Kanten liebenswert dargestellt. Das Buch ist teilweise sehr atmosphärisch und vermittelt dem Leser das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein.
Marie erzählt die Geschichte in einer jugendlichen Umgangssprache und spricht gelegentlich die Leser*in direkt an. Dieser Stil macht das Buch sehr nahbar und fühlt sich fast so an, als würde einem eine Freundin eine Geschichte erzählen. Ich habe diesen Ansatz sehr genossen, obwohl ich die Sprache eher einer Zwanzigjährigen als einer Mitte Dreißigjährigen zuordnen würde.
Gerne empfehle ich das Buch weiter.