Spritzig, Witzig, Rotzig
Das Szenario habe ich oft in meinem Kopf durchgespielt- was wäre, wenn ich zurück in das kleine Dorf ziehe, in dem ich meine Jugend verbracht habe, 15 Jahre nachdem ich das letzte Mal wirklich Kontakt zu den Menschen vor Ort hatte. Was würde passieren, wenn ich dadurch alle alten Geschichten, Gefühle und Beziehungen zum Leben erwecke, alles neu durcheinander würfle, was eigentlich vielleicht besser ruhen sollte - wäre das möglich und wenn ja, wie fühlt sich das an?
Genau das macht Magisch, eigentlich Paul Magisch. Er ist nach etlichen Jahren wieder zurück in der Stadt, die eng verknüpft ist mit so vielen Erinnerungen und Gefühlen, und natürlich auch mit Marie, mit der ihn erst eine Freundschaft und dann Liebe verband. Aber es gibt auch diese andere Vergangenheit mit Maries Bruder Andi, der schon damals gefährlich war durch seine rechtsextremen Ansichten und sich jetzt in der Partei einen Namen macht. Als sich die Ereignisse überschlagen, muss Marie eine Entscheidung treffen, denn die Fragen ist nicht mehr, auf wessen Seite sie steht, sondern was sie dagegen tut.
Der Roman ist wirklich in einem Rutsch zu lesen, dabei so leicht wie ein Radler auf der Hand bei einer Fahrradtour- bei schönem Sommerwind weht er einem die Haare aus dem Gesicht und man genießt das Gefühl von Nostalgie auf der Haut. Gleichzeitig bietet die Geschichte eine gewisse Tiefe, Verstrickungen innerhalb der Familie, die sich authentisch anfühlen- wir reden viel, aber irgendwie auch viel aneinander vorbei, aber solange es keiner thematisiert, bin ich garantiert nicht die Erste. Zudem hat die Handlung ein paar Überraschungen parat, ist dabei fast rotzig in seiner Art, aber gerade das ist besonders und hat wirklich viel Spaß gemacht beim Lesen. Ein Roman, der Absurdität mit dem Ernst des Lebens mischt und dadurch einen echt guten Cocktail ergibt.
Genau das macht Magisch, eigentlich Paul Magisch. Er ist nach etlichen Jahren wieder zurück in der Stadt, die eng verknüpft ist mit so vielen Erinnerungen und Gefühlen, und natürlich auch mit Marie, mit der ihn erst eine Freundschaft und dann Liebe verband. Aber es gibt auch diese andere Vergangenheit mit Maries Bruder Andi, der schon damals gefährlich war durch seine rechtsextremen Ansichten und sich jetzt in der Partei einen Namen macht. Als sich die Ereignisse überschlagen, muss Marie eine Entscheidung treffen, denn die Fragen ist nicht mehr, auf wessen Seite sie steht, sondern was sie dagegen tut.
Der Roman ist wirklich in einem Rutsch zu lesen, dabei so leicht wie ein Radler auf der Hand bei einer Fahrradtour- bei schönem Sommerwind weht er einem die Haare aus dem Gesicht und man genießt das Gefühl von Nostalgie auf der Haut. Gleichzeitig bietet die Geschichte eine gewisse Tiefe, Verstrickungen innerhalb der Familie, die sich authentisch anfühlen- wir reden viel, aber irgendwie auch viel aneinander vorbei, aber solange es keiner thematisiert, bin ich garantiert nicht die Erste. Zudem hat die Handlung ein paar Überraschungen parat, ist dabei fast rotzig in seiner Art, aber gerade das ist besonders und hat wirklich viel Spaß gemacht beim Lesen. Ein Roman, der Absurdität mit dem Ernst des Lebens mischt und dadurch einen echt guten Cocktail ergibt.