Unangepasst kuschelig
Ach, schade, vorbei... Dieses Buch ist schön, aber viel zu kurz. Ich hätte noch ewig weiterlesen können.
Es ist eine Liebesgeschichte und ich mag keine Liebesgeschichten, außer sie sind schön. Diese hier ist schön und sogar noch witzig. Ich habe viel gelacht, dabei ist das Thema grundsätzlich nicht komisch.
Marie ist Mitte 30 und wieder zurück im Dorf ihrer Kindheit. Sie hatte anderes vor mit ihrem Leben, aber gut, man muss nicht immer an Plänen festhalten, oder? Und dann taucht auch noch Magisch wieder auf, ihre Jugendliebe, und plötzlich ist ganz vieles genau wie damals.
Sie sind zwei zauberhafte Figuren, originell, witzig, unangepasst, theoretisch gescheitert, was ihre Lebensplanung angeht, aber sie zeigen charmant und unerschrocken, dass ein Plan B keine blanke Notlösung sein muss. Und dann ist da noch Andi, Maries Bruder, der inzwischen offen der Naziszene angehört und der Magisch noch nie leiden konnte.
Was macht es mit einer Familie, wenn jemand ins rechtsextreme Milieu gerät? Man kann ein Familienmitglied nicht verbannen, aber damit leben kann man auch nicht gut. Auch das ist Thema dieses Buches. Und wenn es auch keine Lösung für dieses Problem findet, zeigt es doch, dass mit ein bisschen Glück Blut vielleicht doch dicker als Wasser ist, die Möglichkeit besteht immerhin.
Annika Büsing erzählt diese Geschichte gefühlvoll, aber in ganz eigener Sprache, der Ton ist flapsig, witzig, eine Art schnodderige Poesie, die Spaß macht, unangepasst und trotzdem warmherzig kuschelig.
Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen, es ist schön, warmherzig, witzig und macht wirklich gute Laune. Nur mit dem Namen „Magisch“ konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden. Es ist sein Nachname, Paul Magisch heißt der Mann und ganz sicher war es zu Schulzeiten absolut üblich, sich Nachnamen als Spitznamen zu verpassen. Jeder Meier, Müller, Kramer hätte sich weggelesen, aber „Magisch“ hätte beinahe dazu geführt, dass ich das Buch nicht lesen wollte. „Magisch“ ist so offensichtlich symbollastig, so planvoll für Werbezwecke entworfen, dass ich jedes Mal darüber gestolpert bin.
Es ist trotzdem ein tolles Buch, ihr müsst es alle lesen. It‘s magic, it‘s you, klar doch!
Es ist eine Liebesgeschichte und ich mag keine Liebesgeschichten, außer sie sind schön. Diese hier ist schön und sogar noch witzig. Ich habe viel gelacht, dabei ist das Thema grundsätzlich nicht komisch.
Marie ist Mitte 30 und wieder zurück im Dorf ihrer Kindheit. Sie hatte anderes vor mit ihrem Leben, aber gut, man muss nicht immer an Plänen festhalten, oder? Und dann taucht auch noch Magisch wieder auf, ihre Jugendliebe, und plötzlich ist ganz vieles genau wie damals.
Sie sind zwei zauberhafte Figuren, originell, witzig, unangepasst, theoretisch gescheitert, was ihre Lebensplanung angeht, aber sie zeigen charmant und unerschrocken, dass ein Plan B keine blanke Notlösung sein muss. Und dann ist da noch Andi, Maries Bruder, der inzwischen offen der Naziszene angehört und der Magisch noch nie leiden konnte.
Was macht es mit einer Familie, wenn jemand ins rechtsextreme Milieu gerät? Man kann ein Familienmitglied nicht verbannen, aber damit leben kann man auch nicht gut. Auch das ist Thema dieses Buches. Und wenn es auch keine Lösung für dieses Problem findet, zeigt es doch, dass mit ein bisschen Glück Blut vielleicht doch dicker als Wasser ist, die Möglichkeit besteht immerhin.
Annika Büsing erzählt diese Geschichte gefühlvoll, aber in ganz eigener Sprache, der Ton ist flapsig, witzig, eine Art schnodderige Poesie, die Spaß macht, unangepasst und trotzdem warmherzig kuschelig.
Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen, es ist schön, warmherzig, witzig und macht wirklich gute Laune. Nur mit dem Namen „Magisch“ konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden. Es ist sein Nachname, Paul Magisch heißt der Mann und ganz sicher war es zu Schulzeiten absolut üblich, sich Nachnamen als Spitznamen zu verpassen. Jeder Meier, Müller, Kramer hätte sich weggelesen, aber „Magisch“ hätte beinahe dazu geführt, dass ich das Buch nicht lesen wollte. „Magisch“ ist so offensichtlich symbollastig, so planvoll für Werbezwecke entworfen, dass ich jedes Mal darüber gestolpert bin.
Es ist trotzdem ein tolles Buch, ihr müsst es alle lesen. It‘s magic, it‘s you, klar doch!