Zwischen Hass und Verzeihen
»Magisch« ist … für mich schwer zu beschreiben, ohne zu Spoilern oder einfach stumpf den Klappentext wiederzugeben. Das Buch ist vor allem eine wunderbare Sezierung zwischenmenschlicher Beziehungen: Eltern und Kinder, Verliebte mit einer zweiten Chance, Geschwister, Liebe im Alter, Links gegen Rechts… und das die Grenze, zwischen Hass und Liebe, manchmal sehr schmal ist.
Wir begleiten Marie durch einen weiteren Lebensabschnitt rund um Magisch, hüpfen immer wieder in ihre gemeinsame Vergangenheit und schauen auf ihre Beziehung zu Maries Nazi-Bruder, der Paul Magisch leider total auf dem Kieker hat.
Mir hat besonders gut gefallen, dass die Nazis eben nicht einfach nur als die dummen und aggressiven Ungebildeten porträtiert werden, sondern das beispielhaft gezeigt wird, wie Unzufriedenheit genährt werden kann, bis Hass und Ideologien auf sehr fruchtbaren Boden treffen. Und das auch Nazis Menschen mit Familien sind, die nicht unbedingt die gleiche Weltanschauung haben. Es ist eben nicht alles schwarz und weiß, gut und böse oder eben nur rechts und links.
Außerdem beschreibt das Buch viele Situationen, in denen wir als Leser:innen etwas über das Verzeihen lernen und was es für einen Unterschied macht, wenn man trotz negativer Vergangenheit aufeinander zugeht.
Für mich gibt es einen Stern Abzug, da mir der Schreibstil oft nicht zugesagt hat. Es gab immer wieder passende Situationen, aber insgesamt war er mir zu abgehakt oder das andere extrem, mit extrem langen Aufzählungen als Stilmitteln. Trotzdem ist das Buch sehr zu empfehlen.
Wir begleiten Marie durch einen weiteren Lebensabschnitt rund um Magisch, hüpfen immer wieder in ihre gemeinsame Vergangenheit und schauen auf ihre Beziehung zu Maries Nazi-Bruder, der Paul Magisch leider total auf dem Kieker hat.
Mir hat besonders gut gefallen, dass die Nazis eben nicht einfach nur als die dummen und aggressiven Ungebildeten porträtiert werden, sondern das beispielhaft gezeigt wird, wie Unzufriedenheit genährt werden kann, bis Hass und Ideologien auf sehr fruchtbaren Boden treffen. Und das auch Nazis Menschen mit Familien sind, die nicht unbedingt die gleiche Weltanschauung haben. Es ist eben nicht alles schwarz und weiß, gut und böse oder eben nur rechts und links.
Außerdem beschreibt das Buch viele Situationen, in denen wir als Leser:innen etwas über das Verzeihen lernen und was es für einen Unterschied macht, wenn man trotz negativer Vergangenheit aufeinander zugeht.
Für mich gibt es einen Stern Abzug, da mir der Schreibstil oft nicht zugesagt hat. Es gab immer wieder passende Situationen, aber insgesamt war er mir zu abgehakt oder das andere extrem, mit extrem langen Aufzählungen als Stilmitteln. Trotzdem ist das Buch sehr zu empfehlen.