Toll geschrieben, mit viel historischem Background
Deutschland befindet sich mitten im Zweiten Weltkrieg. Während Tristan als Luftwaffenpilot in britischer Kriegsgefangenschaft landet, schlägt sich seine Zwillingsschwester Anni mit ihrer neugeborenen Tochter durch.
Die Eltern der beiden sind tot, ihre Heimatstadt Dresden ist total zerbombt und dann gibt es da auch noch den jüdischen Stargeiger Adam, den der Vater vor den Nazis verstecken konnte und ihm so das Leben rettete.
Adam fühlt sich daher für Anni und die kleine Clara verantwortlich und möchte sie beschützen. Das ist er seinem Retter schuldig. Doch schon bald müssen die beiden erkennen, dass sie nirgends sicher sind und das Gedankengut der Nazis immer noch tief in den Köpfen sitzt, auch wenn der schreckliche Krieg längst vorbei ist. Nach verschiedenen Stationen schlägt sich das Dreiergespann bis nach Österreich durch, wo Annis Verwandtschaft lebt und wo auch ihr im Krieg verschollener Mann Fritz herkommt. Doch auch wenn bekannt wird, dass Fritz offenbar den Krieg nicht überlebt hat, ist die Dorfgemeinschaft nicht bereit, Anni und Adam zu akzeptieren. Unterdessen verliebt sich Tristan unsterblich in die Krankenschwester Rosalie, die ihn als einzige nicht als den Feind sondern als schwer verwundeten Menschen sieht und sich liebevoll um ihn kümmert. Dass sich zwischen den beiden eine verbotene Liebe entwickelt, wird schon bald zum Problem. Rosalies Bruder, der ebenfalls als Soldat im Krieg war, ist nicht bereit, den Feind in seiner unmittelbaren Nähe zu akzeptieren. Überall schlägt den beiden Hass entgegen, der vor körperlichen Angriffen nicht halt macht. Auch wenn Anni und Tristan spüren, dass der andere noch am Leben sein muss, zermürbt sie die Ungewissheit.
Ob sich die beiden je wiedersehen und allen Anfeindungen zum Trotz ein neues Leben aufbauen können?
Das Schicksal Geschwister steht für all das Leid, dass die Menschen in dieser schweren Zeit während des Krieges und unmittelbar danach erleben mussten. Verluste, Ängste, Unsicherheit, Misstrauen und Hass bestimmten den Alltag und oft ging es vor allem nur ums nackte Überleben. Sehr eindrücklich wird geschildert, wie das nationalsozialistische Gedankengut auch nach dem Krieg noch in den Köpfen weiterlebte. Und auch die Unversöhnlichkeit mit der ein englischer Soldat dem deutschen Soldaten begegnet, obwohl letztlich ja beide nur Marionetten waren und beide Schuld auf sich geladen haben, wird gut dargestellt. Schön war diese Verbundenheit der Geschwister, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman zieht und die immer auch das Gute im Menschen betont. Liebe und Zuneigung sind der Schlüssel zur wahren Versöhnung.
Die Eltern der beiden sind tot, ihre Heimatstadt Dresden ist total zerbombt und dann gibt es da auch noch den jüdischen Stargeiger Adam, den der Vater vor den Nazis verstecken konnte und ihm so das Leben rettete.
Adam fühlt sich daher für Anni und die kleine Clara verantwortlich und möchte sie beschützen. Das ist er seinem Retter schuldig. Doch schon bald müssen die beiden erkennen, dass sie nirgends sicher sind und das Gedankengut der Nazis immer noch tief in den Köpfen sitzt, auch wenn der schreckliche Krieg längst vorbei ist. Nach verschiedenen Stationen schlägt sich das Dreiergespann bis nach Österreich durch, wo Annis Verwandtschaft lebt und wo auch ihr im Krieg verschollener Mann Fritz herkommt. Doch auch wenn bekannt wird, dass Fritz offenbar den Krieg nicht überlebt hat, ist die Dorfgemeinschaft nicht bereit, Anni und Adam zu akzeptieren. Unterdessen verliebt sich Tristan unsterblich in die Krankenschwester Rosalie, die ihn als einzige nicht als den Feind sondern als schwer verwundeten Menschen sieht und sich liebevoll um ihn kümmert. Dass sich zwischen den beiden eine verbotene Liebe entwickelt, wird schon bald zum Problem. Rosalies Bruder, der ebenfalls als Soldat im Krieg war, ist nicht bereit, den Feind in seiner unmittelbaren Nähe zu akzeptieren. Überall schlägt den beiden Hass entgegen, der vor körperlichen Angriffen nicht halt macht. Auch wenn Anni und Tristan spüren, dass der andere noch am Leben sein muss, zermürbt sie die Ungewissheit.
Ob sich die beiden je wiedersehen und allen Anfeindungen zum Trotz ein neues Leben aufbauen können?
Das Schicksal Geschwister steht für all das Leid, dass die Menschen in dieser schweren Zeit während des Krieges und unmittelbar danach erleben mussten. Verluste, Ängste, Unsicherheit, Misstrauen und Hass bestimmten den Alltag und oft ging es vor allem nur ums nackte Überleben. Sehr eindrücklich wird geschildert, wie das nationalsozialistische Gedankengut auch nach dem Krieg noch in den Köpfen weiterlebte. Und auch die Unversöhnlichkeit mit der ein englischer Soldat dem deutschen Soldaten begegnet, obwohl letztlich ja beide nur Marionetten waren und beide Schuld auf sich geladen haben, wird gut dargestellt. Schön war diese Verbundenheit der Geschwister, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman zieht und die immer auch das Gute im Menschen betont. Liebe und Zuneigung sind der Schlüssel zur wahren Versöhnung.