Absolut fesselnde Achterbahn der Gefühle

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davina Avatar

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Manchmal stolpert man über ein Buch, von dem man von der ersten Seite an weiß, dass es einen so schnell nicht mehr loslassen wird. „Maja und Natasha“ von Elyse Durham ist genau so ein literarisches Jahreshighlight.

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen. Die Geschichte folgt den beiden titelgebenden Protagonistinnen Maja und Natasha, deren Lebenswege eng miteinander verknüpft sind. Als Leser*in folgt man ihnen sowohl durch ihre Kindheit an der Ballettakademie in Russland zur zweiten Welkriegs, als auch durch ihr Erwachsenwerden und die Entwicklung ihrer Beziehung. Durham schafft es meisterhaft, zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten zu zeichnen, die jede für sich mit ihren eigenen Dämonen, Sehnsüchten und der Vergangenheit zu kämpfen haben. Ihre Dynamik miteinander ist
ebenso zerbrechlich wie kraftvoll ist.
Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere mit Tiefgang: Maja und Natasha sind keine perfekten Heldinnen. Ihre Ecken, Kanten und inneren Konflikte sind psychologisch extrem feinfühlig geschrieben.
Elyse Durham schreibt poetisch, verliert sich dabei aber nie in Kitsch. Ihre Worte haben ein unheimliches Gewicht; sie schafft es, emotionale Landschaften so zu beschreiben, dass man den Herzschmerz und die Hoffnung der Figuren selbst spürt.
Auch die Themen des Buches haben mich sehr berührt. Es geht um Identität, Vergebung, die Suche nach Heimat (sowohl im geografischen als auch im emotionalen Sinne) und die Frage, wie viel wir bereit sind, für einen Neuanfang zu riskieren.

Fazit zum Buch: Ein absolut fesselnder, emotional tiefgründiger Roman, der einen zum Lachen bringt, zu Tränen rührt und noch lange nach dem Zuklappen im Kopf bleibt. Ein absolutes Must-Read!