Langatmig
Mit „Maja und Natascha“ taucht man tief und intensiv ein in die sowjetische Tanz- und Theaterwelt in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Die gegenseitige Hassliebe macht den Zwillingen ihr Leben und Arbeiten schwer und gut lässt sich nachempfinden, warum Unzufriedenheit ein großer Bestandteil ihrer Karriere und Biografie ist. In der jeweils anderen einen eigenen Lebenstraum erfüllt zu sehen kann nur zu Neid und Ablehnung führen.
Schafft es das Buch auf der einen Seite, Mitgefühl zu erzeugen, führt es leider auf der anderen Seite durch einen zu breiten und ausladenden Erzählstil - vor allem bei politischen, geschichtlichen, gesellschaftlichen Episoden - dazu, dass ein angenehmer und unanstrengender Lesefluss unterbleibt. Der Handlungsfortschritt wirkt zäh und gehemmt und bewirkt das häufige Überspringen einzelner Abschnitte. Auch das offene Ende erscheint eher unrealistisch konstruiert, ist aber sicherlich Geschmacksache.
Schafft es das Buch auf der einen Seite, Mitgefühl zu erzeugen, führt es leider auf der anderen Seite durch einen zu breiten und ausladenden Erzählstil - vor allem bei politischen, geschichtlichen, gesellschaftlichen Episoden - dazu, dass ein angenehmer und unanstrengender Lesefluss unterbleibt. Der Handlungsfortschritt wirkt zäh und gehemmt und bewirkt das häufige Überspringen einzelner Abschnitte. Auch das offene Ende erscheint eher unrealistisch konstruiert, ist aber sicherlich Geschmacksache.