Leider wenig glaubwürdig
Der Roman Maja und Natascha erzählt die Geschichte von zwei Mädchen, die 1941 in Leningrad geboren werden. Da ich mich sehr gut mit der sowjetischen Kultur auskenne, konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Die Handlung beschreibt die sowjetische Gesellschaft zur Zeit des kalten Krieges. Gerade die Darstellung dieser Gesellschaft empfand ich jedoch als wenig glaubwürdig. Mir sind viele Fehler und Ungenauigkeiten aufgefallen. Schon einige der Namen sind nicht wirklich russisch, obwohl sie offenbar so klingen sollten. Darüber hinaus gab es zahlreiche kleine Details, die aus meiner Sicht nicht zur damaligen sowjetischen Realität passten. Diese Ungereimtheiten haben mich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen. Mit der Zeit verlor der Roman für mich dadurch an Glaubwürdigkeit. Auch das durchgehende Gendern in der erzählenden Sprache hat meinen Lesefluss gestört. Insgesamt ist das Buch für mich ein gut gemeinter Versuch, die sowjetische Gesellschaft während der Zeit des Kalten Krieges darzustellen. Aufgrund der vielen historischen und kulturellen Ungenauigkeiten konnte es mich jedoch nicht mitnehmen. Positiv hervorheben möchte ich die Sprecherin des Hörbuchs. Nora Schulte hat die Geschichte lebendig und überzeugend vertont. Ihre Stimme war angenehm und ausdrucksstark.
Mein Fazit: Eine interessante Grundidee, die mich aufgrund mangelnder Glaubwürdigkeit und zahlreicher Fehler in der Darstellung der sowjetischen Kultur leider nicht überzeugen konnte. Das Hörbuch selbst ist jedoch angenehm eingelesen.
Mein Fazit: Eine interessante Grundidee, die mich aufgrund mangelnder Glaubwürdigkeit und zahlreicher Fehler in der Darstellung der sowjetischen Kultur leider nicht überzeugen konnte. Das Hörbuch selbst ist jedoch angenehm eingelesen.