Nie langweilig!
Auch wenn mich das Cover nicht unbedingt abgeholt hat, so hat mich doch der Inhalt von „Maja & Natascha“ sehr angesprochen. Über Schwesternschaft lese ich immer gern und die Verbindung zu Ballett hat den Roman für mich noch interessanter gemacht.
Und das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, ist aber sehr erzählerisch, sodass ich schnell in die Geschichte eingesogen wurde. Auch wenn die Sätze recht detailliert und teils lang sind, kommt man recht schnell durchs Buch.
Ich meine immer, dass mir historische Romane nicht gefallen, und dann macht es mir doch meistens Spaß zu lesen, wie fiktive Handlungsstränge in historischen Kontext eingebunden werden. Bei „Maja & Natascha“ fand ich es toll, in einer Anmerkung der Autorin am Ende herauszufinden, dass relativ viel Handlung nah an der Realität war und die Mehrheit der Charaktere wirklich so existiert hat.
Maja und Natascha über ihr Aufwachsen hinweg zu begleiten und zu sehen, in welch unterschiedliche Richtungen sie sich entwickeln, hat sehr Spaß gemacht zu lesen. Ebenso war es auch frustrierend zu sehen, wie der immer währende Konkurrenzkampf, der uns Frauen von der Gesellschaft aufgezwungen wird, zwei Schwestern so entzweien kann. Beide Charaktere waren recht vielschichtig und man hatte einen guten Einblick in ihre Gefühlswelten.
Ich habe es nur leider so empfunden, dass ich als Leserin die meiste Zeit zwei individuelle Geschichten verfolge und mir die (zwar angeknackste) Verbindung zwischen den Schwestern zu wenig thematisiert wurde. Für mich wurde der Konflikt zwischen den beiden am Ende auch zu wenig aufgearbeitet.
Trotzdem hatte ich eine gute Zeit beim Lesen, weil es bei der Vielzahl an Charakteren und Schicksalsschlägen und dem Kalten Krieg drum herum nie langweilig wurde. Deshalb würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben und es Leuten, die historische Romane mögen, ans Herz legen!
Und das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, ist aber sehr erzählerisch, sodass ich schnell in die Geschichte eingesogen wurde. Auch wenn die Sätze recht detailliert und teils lang sind, kommt man recht schnell durchs Buch.
Ich meine immer, dass mir historische Romane nicht gefallen, und dann macht es mir doch meistens Spaß zu lesen, wie fiktive Handlungsstränge in historischen Kontext eingebunden werden. Bei „Maja & Natascha“ fand ich es toll, in einer Anmerkung der Autorin am Ende herauszufinden, dass relativ viel Handlung nah an der Realität war und die Mehrheit der Charaktere wirklich so existiert hat.
Maja und Natascha über ihr Aufwachsen hinweg zu begleiten und zu sehen, in welch unterschiedliche Richtungen sie sich entwickeln, hat sehr Spaß gemacht zu lesen. Ebenso war es auch frustrierend zu sehen, wie der immer währende Konkurrenzkampf, der uns Frauen von der Gesellschaft aufgezwungen wird, zwei Schwestern so entzweien kann. Beide Charaktere waren recht vielschichtig und man hatte einen guten Einblick in ihre Gefühlswelten.
Ich habe es nur leider so empfunden, dass ich als Leserin die meiste Zeit zwei individuelle Geschichten verfolge und mir die (zwar angeknackste) Verbindung zwischen den Schwestern zu wenig thematisiert wurde. Für mich wurde der Konflikt zwischen den beiden am Ende auch zu wenig aufgearbeitet.
Trotzdem hatte ich eine gute Zeit beim Lesen, weil es bei der Vielzahl an Charakteren und Schicksalsschlägen und dem Kalten Krieg drum herum nie langweilig wurde. Deshalb würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben und es Leuten, die historische Romane mögen, ans Herz legen!