Russisch Ballett
Russland übt auf mich eine seltsame Faszination aus, haben die Menschen dort in der Vergangenheit ein furchtbar karges, von strengen Diktionen bestimmtes Leben geführt, immer in der Angst vor den Verdächtigungen und Konsequenzen der Obrigkeit.
Genau in diese Zeit des Kommunismus und seiner Abschottung fällt die Geschichte um Maja und Natascha, zwei Zwillingsmädchen, die schon früh das bittere Schicksal ereilt hat, ohne Eltern aufwachsen zu müssen, die aber trotzdem an ihrem Traum von der Primaballerina im Kirow-Ballett festhalten, entgegen aller Hürden. Selbst als dieses Ziel ihre enge Bindung auseinanderreißt- denn nur eine von ihnen kann in die Gruppe aufgenommen werden, die ins ferne Amerika reisen wird, um das russische Volk zu repräsentieren.
Elyse Durham fängt in ihrem Debutroman perfekt die triste, trübe Stimmung der Sowjetunion ein. Permanent schwingt eine Hoffnungslosigkeit, gepaart mit absolutem Willen zum Durchsetzen und Durchhalten mit. Trotzdem wirken alle Beschreibungen, vor allem die emotionalen Wellenritte der Figuren, unterschwellig pessimistisch und negativ.
Das schlug mir auf Dauer etwas aufs Gemüt und hat dafür gesorgt, dass es mir vor allem im Mittelteil schwer fiel, am Ball zu bleiben. So lehren mich Buch und Figuren vor allem eines: Durchhalten wird belohnt (in diesem Fall mit einem zufriedenstellenden Ende)!
Genau in diese Zeit des Kommunismus und seiner Abschottung fällt die Geschichte um Maja und Natascha, zwei Zwillingsmädchen, die schon früh das bittere Schicksal ereilt hat, ohne Eltern aufwachsen zu müssen, die aber trotzdem an ihrem Traum von der Primaballerina im Kirow-Ballett festhalten, entgegen aller Hürden. Selbst als dieses Ziel ihre enge Bindung auseinanderreißt- denn nur eine von ihnen kann in die Gruppe aufgenommen werden, die ins ferne Amerika reisen wird, um das russische Volk zu repräsentieren.
Elyse Durham fängt in ihrem Debutroman perfekt die triste, trübe Stimmung der Sowjetunion ein. Permanent schwingt eine Hoffnungslosigkeit, gepaart mit absolutem Willen zum Durchsetzen und Durchhalten mit. Trotzdem wirken alle Beschreibungen, vor allem die emotionalen Wellenritte der Figuren, unterschwellig pessimistisch und negativ.
Das schlug mir auf Dauer etwas aufs Gemüt und hat dafür gesorgt, dass es mir vor allem im Mittelteil schwer fiel, am Ball zu bleiben. So lehren mich Buch und Figuren vor allem eines: Durchhalten wird belohnt (in diesem Fall mit einem zufriedenstellenden Ende)!