Schwesternliebe

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lia28 Avatar

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Die Geschichte handelt von den Zwillingsschwestern Maja und Natascha, die auf den ersten Blick denselben Traum verfolgen: Sie möchten beide Balletttänzerinnen werden. Betrachtet man ihre Beweggründe jedoch genauer, wird deutlich, dass diese unterschiedlich sind – obwohl sie in ihrer frühen Kindheit dasselbe Schicksal erlitten haben.

Das Buch wirft die Frage auf, wie weit man bereit ist zu gehen, um seinen Traum zu verwirklichen. Gleichzeitig regt es zum Nachdenken darüber an, inwieweit es ethisch vertretbar ist, in das Leben eines anderen Menschen einzugreifen, und welche Folgen die eigenen Entscheidungen langfristig haben können. Auch wenn sich die Lebenswege der beiden Schwestern unterschiedlich entwickeln, bleiben sie durch ein unsichtbares Band ihr ganzes Leben miteinander verbunden.

Besonders gelungen finde ich den Perspektivwechsel zwischen Maja und Natascha. Dadurch erhält man Einblicke in die Gedanken und Gefühle beider Figuren und kann ihre Handlungen gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Ausserdem haben mir die geschichtlichen Hintergründe sehr gefallen. Man merkt, dass diese mit viel Sorgfalt und Hingabe recherchiert wurden, was die Geschichte zusätzlich bereichert und authentisch wirken lässt.