Wenn Träume ihren Preis haben
Zusammenfassung: Maja & Natascha erzählt die Geschichte der Zwillingsschwestern Maja und Natascha, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter gemeinsam aufwachsen und denselben großen Traum verfolgen: eine Zukunft als Balletttänzerinnen. An Russlands renommiertester Ballettschule in Leningrad müssen sie jedoch erkennen, dass Talent allein nicht über ihre Zukunft entscheidet. Vor dem Hintergrund politischer Entwicklungen zeigt der Roman, wie aus tiefer Verbundenheit nach und nach Konkurrenz wird und wie eng persönliche Schicksale mit den Umständen ihrer Zeit verknüpft sind.
Persönliche Meinung: Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch und nahbar die Charaktere beschrieben wurden. Ich konnte ihre Gefühle und Entscheidungen gut nachvollziehen und hatte nie das Gefühl, dass sie selbst an ihrem Schicksal schuld sind – vielmehr wird deutlich, wie sehr das autokratische und sozialistische System der damaligen Sowjetunion ihr Leben bestimmt. Gleichzeitig fand ich es spannend, ganz nebenbei viel über das Leben in Russland der 1960er-Jahre zu erfahren, da ich vorher nur wenig darüber wusste.
Auch die vielen unterschiedlichen Figuren haben für mich die Geschichte bereichert. Besonders Olaf ist mir ans Herz gewachsen, weil er zunächst wie ein Außenseiter wirkt und im Laufe der Handlung eine spannende Entwicklung durchmacht. Zwar musste ich bei den zahlreichen Charakteren manchmal überlegen, wer genau wer war, insgesamt konnte ich aber zu fast allen eine Verbindung aufbauen und habe ihre persönlichen Geschichten gerne verfolgt.
Außerdem hat mir die Handlung insgesamt sehr gefallen. Die beiden Schwestern auf ihrem Weg vom Mädchen- ins Erwachsenenalter zu begleiten und dabei einen Einblick in die Welt des Balletts zu bekommen, war unglaublich fesselnd. Trotz des Umfangs wurde der Roman für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil er so viele unterschiedliche Themen und Schicksale miteinander verbindet.
Mein einziger größerer Kritikpunkt war der Schreibstil. An einigen Stellen war er mir etwas zu ausgeschmückt und stellenweise fast schon kitschig. Da Elyse Durham eine amerikanische Autorin ist, überrascht mich das nicht – dieser emotionale Erzählstil ist in amerikanischen Romanen häufiger zu finden. Das ist aber reine Geschmackssache: Mir persönlich war es manchmal etwas zu viel, ich kann aber gut nachvollziehen, warum viele Leserinnen genau diesen Stil besonders mögen.
Persönliche Meinung: Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch und nahbar die Charaktere beschrieben wurden. Ich konnte ihre Gefühle und Entscheidungen gut nachvollziehen und hatte nie das Gefühl, dass sie selbst an ihrem Schicksal schuld sind – vielmehr wird deutlich, wie sehr das autokratische und sozialistische System der damaligen Sowjetunion ihr Leben bestimmt. Gleichzeitig fand ich es spannend, ganz nebenbei viel über das Leben in Russland der 1960er-Jahre zu erfahren, da ich vorher nur wenig darüber wusste.
Auch die vielen unterschiedlichen Figuren haben für mich die Geschichte bereichert. Besonders Olaf ist mir ans Herz gewachsen, weil er zunächst wie ein Außenseiter wirkt und im Laufe der Handlung eine spannende Entwicklung durchmacht. Zwar musste ich bei den zahlreichen Charakteren manchmal überlegen, wer genau wer war, insgesamt konnte ich aber zu fast allen eine Verbindung aufbauen und habe ihre persönlichen Geschichten gerne verfolgt.
Außerdem hat mir die Handlung insgesamt sehr gefallen. Die beiden Schwestern auf ihrem Weg vom Mädchen- ins Erwachsenenalter zu begleiten und dabei einen Einblick in die Welt des Balletts zu bekommen, war unglaublich fesselnd. Trotz des Umfangs wurde der Roman für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil er so viele unterschiedliche Themen und Schicksale miteinander verbindet.
Mein einziger größerer Kritikpunkt war der Schreibstil. An einigen Stellen war er mir etwas zu ausgeschmückt und stellenweise fast schon kitschig. Da Elyse Durham eine amerikanische Autorin ist, überrascht mich das nicht – dieser emotionale Erzählstil ist in amerikanischen Romanen häufiger zu finden. Das ist aber reine Geschmackssache: Mir persönlich war es manchmal etwas zu viel, ich kann aber gut nachvollziehen, warum viele Leserinnen genau diesen Stil besonders mögen.