Vielversprechender Anfang, aber leider immer mehr störende Elemente
Auf Maries Glücksküche war ich anfangs wirklich neugierig. Schon das Cover hat mir gut gefallen, und auch der Inhalt klang für mich zunächst sehr vielversprechend. Alles, was einen Bezug zu Frankreich hat, spricht mich ohnehin schnell an, und auch magische Geschichten lese ich normalerweise sehr gern. Deshalb bin ich mit viel Interesse und positiven Erwartungen an dieses Buch herangegangen.
Zu Beginn gab es auch einige Dinge, die mir gut gefallen haben. Die Kapitelüberschriften machen neugierig und passen sehr schön zur besonderen Atmosphäre der Geschichte. Auch die Illustrationen sind wirklich gelungen und genau in der richtigen Anzahl eingesetzt: nicht zu viel, aber so, dass sie den Text gut ergänzen. Besonders witzig fand ich außerdem die französischen Namen der Figuren und Gerichte. Gerade wenn man selbst ein wenig Französisch kann, entdeckt man hier einige nette Sprachspiele, die wirklich Spaß machen.
Allerdings hatte ich schon am Anfang mit einzelnen Textstellen Probleme, weil ich manches zweimal lesen musste, um zu verstehen, wie es gemeint war. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört. Im weiteren Verlauf kamen dann leider immer mehr Dinge dazu, die mir nicht gefallen haben. Gestört haben mich zum Beispiel einige Rechtschreibfehler, vor allem bei der Das-/dass-Schreibung, und auch fehlende Kommas sind mir aufgefallen. Gerade bei einem Buch für Kinder und Jugendliche finde ich, dass solche Texte wirklich fehlerfrei sein sollten. Einzelne kleine Fehler können zwar immer einmal passieren, aber sie sollten nicht so häufig und geballt vorkommen. So etwas lenkt mich beim Lesen einfach ab und hinterlässt leider keinen sorgfältigen Eindruck.
Hinzu kam, dass mir bestimmte humorvolle oder bewusst überdrehte Elemente überhaupt nicht zugesagt haben. Das viele Spucken und Rülpsen fand ich eher unangenehm als lustig. Auch die Handlung wurde mir nach und nach zu übertrieben, etwa bei Szenen wie dem Gedanken, man müsse „das Kraut nach Hause tanzen“. Das ist einfach nicht mein Geschmack und hat dazu geführt, dass ich immer weniger Freude an der Geschichte hatte.
Schade finde ich das vor allem deshalb, weil die Hauptfigur eigentlich durchaus interessant angelegt ist. Sie wirkt zu Beginn eher schüchtern, gewinnt dann aber nach und nach an Selbstvertrauen und findet schließlich auch Freunde. Diese Entwicklung hätte ich grundsätzlich gern weiterverfolgt. Trotzdem habe ich insgesamt keinen richtigen Zugang zur Handlung gefunden, weil die störenden Elemente für mich immer mehr in den Vordergrund gerückt sind.
Deshalb habe ich mich entschieden, das Buch etwa zur Hälfte abzubrechen. Umso bedauerlicher ist das, weil der Einstieg für mich eigentlich sehr hoffnungsvoll war: Frankreichbezug, Magie, ein schönes Cover und einige originelle Ideen. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich nicht einlösen.
Zu Beginn gab es auch einige Dinge, die mir gut gefallen haben. Die Kapitelüberschriften machen neugierig und passen sehr schön zur besonderen Atmosphäre der Geschichte. Auch die Illustrationen sind wirklich gelungen und genau in der richtigen Anzahl eingesetzt: nicht zu viel, aber so, dass sie den Text gut ergänzen. Besonders witzig fand ich außerdem die französischen Namen der Figuren und Gerichte. Gerade wenn man selbst ein wenig Französisch kann, entdeckt man hier einige nette Sprachspiele, die wirklich Spaß machen.
Allerdings hatte ich schon am Anfang mit einzelnen Textstellen Probleme, weil ich manches zweimal lesen musste, um zu verstehen, wie es gemeint war. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört. Im weiteren Verlauf kamen dann leider immer mehr Dinge dazu, die mir nicht gefallen haben. Gestört haben mich zum Beispiel einige Rechtschreibfehler, vor allem bei der Das-/dass-Schreibung, und auch fehlende Kommas sind mir aufgefallen. Gerade bei einem Buch für Kinder und Jugendliche finde ich, dass solche Texte wirklich fehlerfrei sein sollten. Einzelne kleine Fehler können zwar immer einmal passieren, aber sie sollten nicht so häufig und geballt vorkommen. So etwas lenkt mich beim Lesen einfach ab und hinterlässt leider keinen sorgfältigen Eindruck.
Hinzu kam, dass mir bestimmte humorvolle oder bewusst überdrehte Elemente überhaupt nicht zugesagt haben. Das viele Spucken und Rülpsen fand ich eher unangenehm als lustig. Auch die Handlung wurde mir nach und nach zu übertrieben, etwa bei Szenen wie dem Gedanken, man müsse „das Kraut nach Hause tanzen“. Das ist einfach nicht mein Geschmack und hat dazu geführt, dass ich immer weniger Freude an der Geschichte hatte.
Schade finde ich das vor allem deshalb, weil die Hauptfigur eigentlich durchaus interessant angelegt ist. Sie wirkt zu Beginn eher schüchtern, gewinnt dann aber nach und nach an Selbstvertrauen und findet schließlich auch Freunde. Diese Entwicklung hätte ich grundsätzlich gern weiterverfolgt. Trotzdem habe ich insgesamt keinen richtigen Zugang zur Handlung gefunden, weil die störenden Elemente für mich immer mehr in den Vordergrund gerückt sind.
Deshalb habe ich mich entschieden, das Buch etwa zur Hälfte abzubrechen. Umso bedauerlicher ist das, weil der Einstieg für mich eigentlich sehr hoffnungsvoll war: Frankreichbezug, Magie, ein schönes Cover und einige originelle Ideen. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich nicht einlösen.