„Fünf geniale Köpfe, ein riskanter Plan – doch nicht ganz meine Mission“
Die Idee hinter „Masterminds – Der Darknet-Köder“ ist durchaus originell: Fünf junge Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten schließen sich zusammen, um einen mächtigen Gegenspieler mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Besonders die unterschiedlichen Talente von BRAIN, OWLY, PHANTOM, GRANDPA und PARIS versprechen viel Tempo und abwechslungsreiche Aktionen. Der Schreibstil wirkt modern, flott und stark auf Spannung und Unterhaltung ausgerichtet. Auch der Darknet-Köder als ungewöhnliche Methode, ein Team zusammenzustellen, ist clever gewählt. Trotzdem konnte mich die Leseprobe nicht vollständig überzeugen. Das Hacker-, Einbruchs- und Heist-Setting trifft einfach weniger meinen persönlichen Geschmack, und auch zu den Figuren habe ich bisher noch keinen richtigen Zugang gefunden. Für Fans rasanter Jugendthriller dürfte die ungewöhnliche Truppe jedoch einiges zu bieten haben.