Ungewöhnliche Geschichte

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uml801 Avatar

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„Masterminds“ hat mich von Anfang an mit seiner ungewöhnlichen Geschichte gepackt. Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Justus, der nach dem Tod seiner Eltern bei seinem Vormund Randolf lebt. Schnell wird klar, dass Randolf nicht der fürsorgliche Vormund ist, für den er sich ausgibt, sondern ganz eigene Interessen verfolgt und es auf Justus’ Millionenerbe abgesehen hat.

Justus ist allerdings alles andere als hilflos. Unter dem Namen BRAIN beginnt er, über das Darknet ein ganz besonderes Team zusammenzustellen. Dabei trifft er auf Parker alias GRANDPA, Kikki alias OWLY, Jay alias PHANTOM und Fifi alias PARIS. Jeder von ihnen bringt ein ganz eigenes Talent mit – vom Hacken über körperliche Stärke bis hin zu Diebstahl und Täuschung. Gerade diese unterschiedlichen Charaktere haben mir richtig gut gefallen, weil dadurch eine spannende Dynamik innerhalb der Gruppe entsteht.

Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die fünf nicht einfach nur irgendeinen spektakulären Coup planen. Sie wollen Randolfs Machenschaften aufdecken und ihm das Handwerk legen. Dabei müssen sie sich aufeinander verlassen, obwohl sie sich eigentlich kaum kennen. Es gibt immer wieder Situationen, in denen etwas anders läuft als geplant, und genau das hat für mich den Spannungsfaktor ausgemacht.