Clever

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skmn10 Avatar

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„Masterminds – Der Darknet-Köder“ hat mich von Anfang an mit seiner ungewöhnlichen Idee gepackt. Ein 17-jähriges Superhirn, ein millionenschweres Erbe, ein skrupelloser Vormund und ein Team aus jungen Spezialisten, das über einen Rätselköder im Darknet zusammengestellt wird – diese Mischung verspricht Spannung und genau die bekommt man auch.

Besonders gut gefallen hat mir das Team der Masterminds. BRAIN, GRANDPA, OWLY, PHANTOM und PARIS bringen ganz unterschiedliche Fähigkeiten und Persönlichkeiten mit. Dadurch hat jeder seinen eigenen Platz in der Geschichte und gerade das Zusammenspiel der Figuren macht großen Spaß. Hackerwissen, Fassadenklettern, Täuschungsmanöver und ausgeklügelte Pläne sorgen dafür, dass die Handlung immer wieder neue Wendungen nimmt.

Chris Morton erzählt angenehm temporeich und schafft es, Technik, Action und Spannung miteinander zu verbinden, ohne dass die Geschichte unnötig kompliziert wird. Besonders die Idee, dass die Jugendlichen von ihren Gegnern unterschätzt werden und genau das zu ihrem Vorteil nutzen, fand ich gelungen. Man fiebert mit ihnen mit und möchte unbedingt wissen, ob ihr Plan tatsächlich aufgeht.

Auch das Thema Gerechtigkeit gibt der Geschichte mehr Substanz als einem reinen Einbruchsabenteuer. Hinter den cleveren Aktionen steckt ein ernstes Ziel, denn Justus kämpft nicht nur um sein Erbe, sondern auch darum, die Machenschaften seines Vormunds aufzudecken.

Für mich ist „Der Darknet-Köder“ ein richtig gelungener Auftakt: modern, spannend, clever und mit einer sympathisch-chaotischen Truppe, von der ich gerne noch mehr lesen möchte. Wer Geschichten über geniale Pläne, Hacker, Meisterdiebe und spektakuläre Coups mag, dürfte mit den Masterminds viel Spaß haben.

Ein rasanter Reihenauftakt, der definitiv Lust auf Band 2 macht!