⭐⭐⭐⭐⭐ Clever, rasant und voller überraschender Wendungen
Masterminds – Der Darknet-Köder“ von Chris Morton hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Idee und das besondere Team sofort neugierig gemacht. Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Justus, der nach dem Tod seiner Eltern nicht nur mit diesem schweren Verlust umgehen muss, sondern auch feststellen muss, dass sein Vormund Randolf ganz eigene Pläne verfolgt. Er hat es auf Justus’ Millionenerbe abgesehen und nutzt zudem die Stiftung seiner verstorbenen Eltern für dubiose Geschäfte.
Doch Justus wäre nicht Justus, wenn er sich damit einfach abfinden würde. Unter dem Decknamen BRAIN stellt er ein außergewöhnliches Team zusammen. Parker alias GRANDPA ist für die körperliche Seite zuständig, Kikki alias OWLY ist E-Gamerin und Hackerin, Jay alias PHANTOM ein Meisterdieb und Fassadenkletterer und Fifi alias PARIS beherrscht Täuschungen und Inszenierungen. Gemeinsam werden sie zu den „Masterminds“.
Gerade diese Zusammensetzung hat mir richtig gut gefallen. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und jeder bringt seine ganz eigenen Fähigkeiten mit. Dadurch hat man nicht das Gefühl, dass eine einzelne Person alles kann. Erst gemeinsam werden die fünf zu einem wirklich starken Team. Auch die unterschiedlichen Persönlichkeiten sorgen immer wieder für unterhaltsame Situationen.
Besonders gelungen fand ich den Aufbau der Geschichte. Der Roman beginnt direkt mit Action und springt anschließend sechs Monate in die Vergangenheit. Danach wechseln die Ereignisse zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wodurch man nach und nach erfährt, wie das Team entstanden ist und wie es zu der Situation vom Anfang kommen konnte. Das sorgt von Beginn an für Spannung und macht neugierig darauf, wie sich die einzelnen Puzzleteile zusammensetzen.
Der Schreibstil ist angenehm locker, modern und flüssig. Die 320 Seiten lesen sich dadurch erstaunlich schnell. Gleichzeitig passiert ständig etwas: Rätsel, Hackeraktionen, Einbrüche und Täuschungsmanöver wechseln sich ab und sorgen dafür, dass kaum Langeweile aufkommt. Trotzdem bleibt genügend Raum, um die einzelnen Charaktere kennenzulernen.
Natürlich muss man sich darauf einlassen können, dass die Fähigkeiten der jungen Protagonisten teilweise außergewöhnlich sind und manches nicht unbedingt vollkommen realistisch erscheint. Mich hat das allerdings kaum gestört, denn genau davon lebt die Geschichte. Sie erinnert stellenweise an einen klassischen Heist-Film, nur eben mit einer sehr jungen Truppe. Man überlegt beim Lesen ständig mit, ob der nächste Plan tatsächlich funktionieren kann oder ob doch noch etwas schiefgeht.
Hinter der ganzen Action steckt außerdem ein ernstes Motiv: Gerechtigkeit. Justus möchte nicht einfach nur sein Geld retten oder sich an seinem Vormund rächen. Er möchte herausfinden, was wirklich hinter dessen Machenschaften steckt, und ihn stoppen. Dadurch bekommt die Geschichte für mich noch einmal etwas mehr Tiefe.
Insgesamt ist „Masterminds – Der Darknet-Köder“ ein richtig gelungener Auftakt. Das Buch verbindet Spannung, Humor, Technik und Action mit sympathischen Charakteren und einer originellen Grundidee. Besonders das Zusammenspiel der fünf Masterminds hat mir gefallen und ich bin gespannt, wie sich die einzelnen Figuren in den nächsten Bänden weiterentwickeln.
Wer Geschichten über clevere Pläne, Hacker, Meisterdiebe, Geheimnisse und spektakuläre Coups mag, sollte sich dieses Buch definitiv anschauen.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf Band 2!
Doch Justus wäre nicht Justus, wenn er sich damit einfach abfinden würde. Unter dem Decknamen BRAIN stellt er ein außergewöhnliches Team zusammen. Parker alias GRANDPA ist für die körperliche Seite zuständig, Kikki alias OWLY ist E-Gamerin und Hackerin, Jay alias PHANTOM ein Meisterdieb und Fassadenkletterer und Fifi alias PARIS beherrscht Täuschungen und Inszenierungen. Gemeinsam werden sie zu den „Masterminds“.
Gerade diese Zusammensetzung hat mir richtig gut gefallen. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und jeder bringt seine ganz eigenen Fähigkeiten mit. Dadurch hat man nicht das Gefühl, dass eine einzelne Person alles kann. Erst gemeinsam werden die fünf zu einem wirklich starken Team. Auch die unterschiedlichen Persönlichkeiten sorgen immer wieder für unterhaltsame Situationen.
Besonders gelungen fand ich den Aufbau der Geschichte. Der Roman beginnt direkt mit Action und springt anschließend sechs Monate in die Vergangenheit. Danach wechseln die Ereignisse zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wodurch man nach und nach erfährt, wie das Team entstanden ist und wie es zu der Situation vom Anfang kommen konnte. Das sorgt von Beginn an für Spannung und macht neugierig darauf, wie sich die einzelnen Puzzleteile zusammensetzen.
Der Schreibstil ist angenehm locker, modern und flüssig. Die 320 Seiten lesen sich dadurch erstaunlich schnell. Gleichzeitig passiert ständig etwas: Rätsel, Hackeraktionen, Einbrüche und Täuschungsmanöver wechseln sich ab und sorgen dafür, dass kaum Langeweile aufkommt. Trotzdem bleibt genügend Raum, um die einzelnen Charaktere kennenzulernen.
Natürlich muss man sich darauf einlassen können, dass die Fähigkeiten der jungen Protagonisten teilweise außergewöhnlich sind und manches nicht unbedingt vollkommen realistisch erscheint. Mich hat das allerdings kaum gestört, denn genau davon lebt die Geschichte. Sie erinnert stellenweise an einen klassischen Heist-Film, nur eben mit einer sehr jungen Truppe. Man überlegt beim Lesen ständig mit, ob der nächste Plan tatsächlich funktionieren kann oder ob doch noch etwas schiefgeht.
Hinter der ganzen Action steckt außerdem ein ernstes Motiv: Gerechtigkeit. Justus möchte nicht einfach nur sein Geld retten oder sich an seinem Vormund rächen. Er möchte herausfinden, was wirklich hinter dessen Machenschaften steckt, und ihn stoppen. Dadurch bekommt die Geschichte für mich noch einmal etwas mehr Tiefe.
Insgesamt ist „Masterminds – Der Darknet-Köder“ ein richtig gelungener Auftakt. Das Buch verbindet Spannung, Humor, Technik und Action mit sympathischen Charakteren und einer originellen Grundidee. Besonders das Zusammenspiel der fünf Masterminds hat mir gefallen und ich bin gespannt, wie sich die einzelnen Figuren in den nächsten Bänden weiterentwickeln.
Wer Geschichten über clevere Pläne, Hacker, Meisterdiebe, Geheimnisse und spektakuläre Coups mag, sollte sich dieses Buch definitiv anschauen.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf Band 2!