Ein bisschen wie Ocean's Eleven nur mit Jugendlichen

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ingri Avatar

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Der siebzehnjährige, hochbegabte Justus erwacht nach einem Autounfall ohne Erinnerung im Krankenhaus. Seine Eltern kamen bei diesem Unfall um Leben und Justus ist nun Erbe der Pharmafirma seiner Eltern. Doch sein Vormund Randolf scheint ihn nicht wirklich unterstützen zu möchten, der Ruf der Firma steht auf dem Spiel. Justus engagiert ein Team aus jungen Talenten – Hacker, Fassadenkletterer, Meisterdiebe. Das Ziel ist ein Einbruch in die Firma und den Vormund aufzuhalten.

Fünf Jugendliche, mit Decknamen, die erstaunlich unterschiedlich sind, aber auch mit außergewöhnlichen Talenten gesegnet sind. Doch sie funktionieren und ergänzen sich als Team noch viel besser und haben ein gemeinsames Ziel – Gerechtigkeit. Besonders mochte ich hier Justus, hochbegabt, etwas neurodivergent – also ungeschickt im sozialen Umgang.

Erzählt wird in zwei Zeitebenen – einmal vor dem Einbruch, also die Vorgeschichte von Justus und der Findung des Teams. Und zweitens während des Einbruches und all den Täuschungsmanövern.

Der Schreibstil ist leicht, rasant und modern. Schnell kommt man dadurch durch die ersten Kapitel, immer motiviert herauszufinden ob die Ablenkungsmanöver funktionieren. Humorvolle Szenen wechseln sich mit Spannung ab. So manche Wendung habe ich nicht kommen sehen.
Vollkommen realistisch sind die Talente und die Situation, in der sich die Jugendlichen wiederfinden natürlich nicht, aber darauf kommt es bei Actionromanen ja auch nicht immer an.

Also für mich ein gelungenes Jugendbuch, das aber nicht nur Jugendlichen gefallen wird.