Genial und spannend
Mit diesem Thriller bekommt der Song-Titel „Atemlos durch die Nacht“ eine ganz neue Bedeutung! Ich habe das Buch nämlich in einer Nacht durchgelesen und dabei alle paar Minuten vor lauter Spannung die Luft angehalten. Schaffen es die fünf jungen Leute mit ihrem ausgefeilten Plan tatsächlich, Justus skrupellosem Vormund, dem Betrüger und Mörder Randolf, das Handwerk zu legen?
Chris Morton hält sich nicht lange mit einer langen Einleitung auf, sondern wirft seine Leserinnen und Leser gleich mitten in eine spannende Geschichte um Üble Machenschaften und einen genialen Kampf um Gerechtigkeit. Zug um Zug verwirklicht das Team des jugendlichen Genies Justus sein ambitioniertes Vorhaben: in die vom Vormund okkupierte Firmenzentrale eindringen, Beweise für seine verbrecherischen Taten finden und ihn dann vor aller Welt bloßstellen.
Dem Autor gelingt es gut, die unterschiedlichen Charaktere und Fähigkeiten der vier Jugendlichen und des nur wenig älteren Bodyguards herauszuarbeiten und sie entsprechend einzusetzen. Dass er dabei mit verschiedenen Zeitebenen arbeitet und die Vorgeschichte erst nach und nach enthüllt, trägt zur Erhöhung der Spannung bei. Wie es sich bei einem Heist-Krimi gehört, geht bei der Verwirklichung des Vorhabens auch einiges schief. Aber es versteht sich von selbst, dass bei einem Thriller für Jugendliche das Gute am Ende siegt. Dass dieser Sieg auf eine – sagen wir mal - etwas unglaubwürdige Weise zustande kommt, kann ich Chris Morton verzeihen. Immerhin hat er mich über 312 Seiten bestens unterhalten.
Chris Morton hält sich nicht lange mit einer langen Einleitung auf, sondern wirft seine Leserinnen und Leser gleich mitten in eine spannende Geschichte um Üble Machenschaften und einen genialen Kampf um Gerechtigkeit. Zug um Zug verwirklicht das Team des jugendlichen Genies Justus sein ambitioniertes Vorhaben: in die vom Vormund okkupierte Firmenzentrale eindringen, Beweise für seine verbrecherischen Taten finden und ihn dann vor aller Welt bloßstellen.
Dem Autor gelingt es gut, die unterschiedlichen Charaktere und Fähigkeiten der vier Jugendlichen und des nur wenig älteren Bodyguards herauszuarbeiten und sie entsprechend einzusetzen. Dass er dabei mit verschiedenen Zeitebenen arbeitet und die Vorgeschichte erst nach und nach enthüllt, trägt zur Erhöhung der Spannung bei. Wie es sich bei einem Heist-Krimi gehört, geht bei der Verwirklichung des Vorhabens auch einiges schief. Aber es versteht sich von selbst, dass bei einem Thriller für Jugendliche das Gute am Ende siegt. Dass dieser Sieg auf eine – sagen wir mal - etwas unglaubwürdige Weise zustande kommt, kann ich Chris Morton verzeihen. Immerhin hat er mich über 312 Seiten bestens unterhalten.