Gute Teamdynamik

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Beim Heist-Thriller "Masterminds: Der Darknet-Köder" (Ravensburger) von Chris Morton handelt es sich um ein Jugendbuch ab 14 Jahren.

Die Eltern des 17-jährigen Justus sterben bei einem Unfall und sein Vormund Randolf möchte sich das Millionenerbe sowie die Stiftung seiner Eltern unter den Nagel reißen. Als Justus Wind davon bekommt, stellt er sich kurzerhand via Darknet ein fünfköpfiges Team aus u. a. Hackern und Dieben zusammen, um Gerechtigkeit zu üben. Sie planen gemeinsam einen spektakulären und riskanten Einbruch, doch nicht alles läuft wie geplant...

Das Cover ist farbenfroh und zeigt die fünf Teammitglieder jeweils einzeln. Dabei erinnern die Bilder an Fahndungsfotos und spiegeln den Charakter des Buches gut wider. Der gelbe Titel setzt sich auch gut vom schwarzen Hintergrund ab.

Die Handlung ist rasant, wechselt die Perspektiven und die Seiten verfliegen. Es ist als wäre man direkt mittendrin in der Handlung und kann mit den unterschiedlichen Charakteren mitfiebern, auch wenn diese etwas jung erscheinen. Jeder bringt seine eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wesenszüge mit, sodass das Team sehr komplementär aufgestellt ist und unterhält.

Die Handlung wird in zwei Zeitsträngen erzählt: einmal der gegenwärtige Coup und einmal die Vergangenheit bzw. Vorbereitungen. So werden die Leser direkt von Anfang an mit hohem Tempo in die Geschichte geworfen und gefesselt. Morton ist hier wirklich der Aufbau der Geschichte hervorragend gelungen. Das Ende deutet auch schon direkt auf eine Fortsetzung hin.

Fazit: Ein gelungener und mitreißender Heist-Thriller, der sich nicht nur für Jugendliche gut als Lektüre für zwischendurch eignet.