Im Namen der Gerechtigkeit

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milena Avatar

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Christian Dreller, alias Chris Morton, hat einen packenden Thriller vorgelegt, der sich in erster Linie an eine jüngere Generation richtet. "Masterminds" , Band 1, ist optisch gut aufgemacht. Das Cover ist beeindruckend modern gestylt und zeigt, dass es nicht um eine Hauptperson geht, sondern um 5 junge Leute, zwischen 16-23 Jahre alt, die gleichberechtigt nebeneinander stehen, um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen. Die Botschaft des Buches ist, denke ich, den Fokus auf die eigenen Fähigkeiten zu richten um dann in Kooperation mit anderen ein gesetztes Ziel zu erreichen. Im vorliegenden Fall sind Hacker, Sporttalente und Meisterdiebe gleichberechtigt nebeneinander, um den berügerischen Vormund Randolf das Handwerk zu legen. Justin ist erst 17 und ist daher unter der Knute seines Vormundes, was den Zugriff auf sein Vermögen betrifft. Meine Befürchtung, dass man in einem Dickicht aus IT-Begriffen versinkt, wurde zum Glück nicht bestätigt. Das Buch ist flott, mit einem bestimmten Drive geschrieben, aber jederzeit ist es nachvollziehbar, worum es gerade geht. Ich bin ein bisschen skeptisch, ob die Geschichte für einen weiteren Band noch genug hergibt.