Auszeit im Bücherdorf
Eigentlich war ich überzeugt, dass mir dieser Roman mit dem schönen Cover gut gefallen würde. Ich mag nämlich leise oder langsam erzählte Geschichten und hier klang nicht nur der Klappentext vielversprechend, sondern auch das Vorwort. Insgesamt war ich dann aber doch eher enttäuscht.
Das Bücherdorf, das ja auch in der Realität existiert, ist ein besonderer Handlungsort. Den Ort und die Natur, die ihn umgibt, im Verlauf der Jahreszeiten zu zeigen, gibt der Geschichte einen wunderbar passenden Rahmen. Die Lektüre weckt Lust, dort einmal hinzufahren und Redu persönlich zu erleben. Das sind für mich die positiven Aspekte des Buches.
Nur leider wirkten die Romanfiguren auf mich wenig authentisch und manches, z.B. Joninas plötzliches Verschwinden, fand ich logisch nicht nachvollziehbar. Dass der Labrador seltsamerweise Anneliese heißt, wunderte mich da kaum noch.
Doch vor allem konnte ich mich mit der Erzählsprache nicht anfreunden. Egal ob Marie spricht oder Mathilde schreibt, es klingt oft gestelzt und die Stimmen der Figuren sind kaum zu unterscheiden. Wenn dann noch mehrfach von der Isländerin oder der Französin die Rede ist, statt die Figurennamen zu verwenden, entsteht für mich eine unnötige Distanz.
Auch die Dialoge klingen kaum lebensnah. Es wird oft nicht einfach nur etwas gesagt oder geantwortet, sondern da wird nachgesetzt und nachgeschoben, eingeworfen, abgewehrt, sich eingeklinkt, interveniert, kommentiert oder das Gesagte mit noch viel umständlicheren Formulierungen begleitet. Das hat meine Lesefreude insgesamt getrübt.
Beim Nachwort musste ich dann wieder denken, dass ich dieses Buch wirklich gern gemocht hätte. Die Intention finde ich toll! Nur die Umsetzung war leider nichts für mich.
Das Bücherdorf, das ja auch in der Realität existiert, ist ein besonderer Handlungsort. Den Ort und die Natur, die ihn umgibt, im Verlauf der Jahreszeiten zu zeigen, gibt der Geschichte einen wunderbar passenden Rahmen. Die Lektüre weckt Lust, dort einmal hinzufahren und Redu persönlich zu erleben. Das sind für mich die positiven Aspekte des Buches.
Nur leider wirkten die Romanfiguren auf mich wenig authentisch und manches, z.B. Joninas plötzliches Verschwinden, fand ich logisch nicht nachvollziehbar. Dass der Labrador seltsamerweise Anneliese heißt, wunderte mich da kaum noch.
Doch vor allem konnte ich mich mit der Erzählsprache nicht anfreunden. Egal ob Marie spricht oder Mathilde schreibt, es klingt oft gestelzt und die Stimmen der Figuren sind kaum zu unterscheiden. Wenn dann noch mehrfach von der Isländerin oder der Französin die Rede ist, statt die Figurennamen zu verwenden, entsteht für mich eine unnötige Distanz.
Auch die Dialoge klingen kaum lebensnah. Es wird oft nicht einfach nur etwas gesagt oder geantwortet, sondern da wird nachgesetzt und nachgeschoben, eingeworfen, abgewehrt, sich eingeklinkt, interveniert, kommentiert oder das Gesagte mit noch viel umständlicheren Formulierungen begleitet. Das hat meine Lesefreude insgesamt getrübt.
Beim Nachwort musste ich dann wieder denken, dass ich dieses Buch wirklich gern gemocht hätte. Die Intention finde ich toll! Nur die Umsetzung war leider nichts für mich.