Bezauberndes Buch über Freundschaft und Gemeinschaft
Schon das Cover entführt den Betrachter in ein idyllisches Dorf, eingebettet in einen sanften Talkessel, umgeben von prächtigen Bergen. Es zog mich sofort in seinen Bann. Hier landet Marie, die sich am Gare du Nord in Paris ein Ticket für den TGV gekauft hat, um der Hektik der Stadt und ihren eigenen Problemen zu entfliehen. In Brüssel entscheidet sie sich spontan, weiterzureisen. Im Zug begegnet sie Jonina, einer Isländerin, die sie mit nach Redu nimmt – einem kleinen Dorf in den Ardennen.
Kaum angekommen, fühlt sich Marie geborgen, auch wenn es hier keine verlässliche Internetverbindung für ihr Handy gibt. Sie bezieht Quartier im Gästehaus von Jonina und hilft ihr in der Buchhandlung, einer von vielen im Ort. Als Jonina plötzlich verschwindet, bleibt Marie in Redu und übernimmt die Verantwortung für den Laden. Auf ihren morgendlichen Spaziergängen mit der Labradorhündin Anneliese begegnet sie Mathilde, einer älteren Dorfbewohnerin, die sich aus der Gemeinschaft zurückgezogen hat und einsam sowie verbittert in ihrem Haus lebt – und das, obwohl sie Joninas Nachbarin ist.
Torsten Woywod zeichnet seine Figuren mit großer Einfühlsamkeit. Jede von ihnen erzählt ihre Geschichte in einem eigenen Kapitel, sodass man tief in ihre Gefühlswelten eintauchen kann. Besonders die vorsichtigen Kontakte und die wachsende Freundschaft zwischen Mathilde und Marie sind wunderbar beschrieben. Die einsamen Ausflüge in den Wald und Maries zunehmende Liebe zur Natur ziehen den Leser in lebendige, anschauliche Szenen hinein. Auch die Dorfgemeinschaft verändert sich: Marie wird aufgenommen und führt schließlich die Buchhandlung selbständig weiter. Redu wird zu ihrer neuen Heimat, einem Ort der Ruhe und des Ankommens.
Dieser Roman hat mich sehr berührt, denn auch ich sehne mich gerade nach einem Ort der Stille und Geborgenheit. Deshalb empfehle ich ihn von Herzen weiter.
Kaum angekommen, fühlt sich Marie geborgen, auch wenn es hier keine verlässliche Internetverbindung für ihr Handy gibt. Sie bezieht Quartier im Gästehaus von Jonina und hilft ihr in der Buchhandlung, einer von vielen im Ort. Als Jonina plötzlich verschwindet, bleibt Marie in Redu und übernimmt die Verantwortung für den Laden. Auf ihren morgendlichen Spaziergängen mit der Labradorhündin Anneliese begegnet sie Mathilde, einer älteren Dorfbewohnerin, die sich aus der Gemeinschaft zurückgezogen hat und einsam sowie verbittert in ihrem Haus lebt – und das, obwohl sie Joninas Nachbarin ist.
Torsten Woywod zeichnet seine Figuren mit großer Einfühlsamkeit. Jede von ihnen erzählt ihre Geschichte in einem eigenen Kapitel, sodass man tief in ihre Gefühlswelten eintauchen kann. Besonders die vorsichtigen Kontakte und die wachsende Freundschaft zwischen Mathilde und Marie sind wunderbar beschrieben. Die einsamen Ausflüge in den Wald und Maries zunehmende Liebe zur Natur ziehen den Leser in lebendige, anschauliche Szenen hinein. Auch die Dorfgemeinschaft verändert sich: Marie wird aufgenommen und führt schließlich die Buchhandlung selbständig weiter. Redu wird zu ihrer neuen Heimat, einem Ort der Ruhe und des Ankommens.
Dieser Roman hat mich sehr berührt, denn auch ich sehne mich gerade nach einem Ort der Stille und Geborgenheit. Deshalb empfehle ich ihn von Herzen weiter.