Ein Dorf aus Büchern, Stille und leisen Begegnungen
Ich hatte im Vorfeld dieser Buchveröffentlichung schon einiges über dieses Buch und seinen Autor gelesen. Der Autor Torsten Woywod arbeitet als Buchhändler und im Online-Marketing und hat mit diesem Buch seine wunderbare Reise durch viele unabhängige Buchhandlung in der Welt verarbeitet.
Beschreibung des Buches:
„Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod ist im dtv Verlag 2025 als Hardcover mit 335 Seiten erschienen.
Das Buch hat einen Schutzumschlag und ein Lesebändchen. Auf dem Cover zeigt sich ein Aquarell des Dörfchens Redo.
Kurze Zusammenfassung:
Mit „Mathilde und Marie“ entführt Torsten Woywod seine LeserInnen in das kleine Bücherdorf Redu in den belgischen Ardennen – ein Ort mit gerade einmal 390 Einwohnern, vielen Buchhandlungen und einem Internet, das sich bescheiden eine Stunde am Tag zeigt. Marie, eine junge Französin, kommt in dieses Dorf und scheint es im Frühjahr irgendwie ein wenig aufzuwecken…
Mein Leseeindruck:
Es ist diese Entschleunigung, die dieses Buch so besonders macht. Die junge Französin Marie kommt nach Redu und findet dort nicht nur ein Dorf, sondern einen eigenen Rhythmus, einen, der leiser ist als der Alltag, aufmerksamer, menschlicher.
Woywod schreibt mit einer ganz wunderbaren Sprache: feinfühlig, ruhig, fast zärtlich. Hier wird nichts überstürzt, nichts laut herausgerufen. Stattdessen entfaltet sich das Dorfleben Seite für Seite, getragen von Gesprächen, kleinen Gesten und echtem Miteinander.
Besonders berührend sind die Protagonistinnen: Marie, Mathilde und Jonina. Jede von ihnen ist auf ihre Weise beschrieben, mit Tiefe und Wärme, ohne je aufdringlich zu wirken. Man lernt sie kennen wie Menschen, denen man im echten Leben begegnen könnte – langsam, respektvoll, mit wachsender Nähe. Das Dorf Redu wird dabei selbst zu einer Figur: mit seinen Büchern, seiner Natur, seiner Gemeinschaft.
Wer in diesem Buch Action sucht, ist falsch. Wer aber ein Buch möchte, das sich anfühlt wie eine Pause auf einer bunten Couch, mit Tee in der Hand und Blick ins Grüne, der ist genau richtig. „Mathilde und Marie“ ist ein Buch zum Stressabbau, zum Ausruhen, zum Innehalten.
Es erinnert daran, wie wohltuend Gespräche sein können, wie wichtig Zusammenhalt ist und wie sehr Natur und Menschen uns erden können.
Fazit:
Ein leises, warmes Buch, das nicht laut sein will, um gehört zu werden. „Mathilde und Marie“ schenkt ein gutes Gefühl, lädt zum Verweilen ein und öffnet den Blick für das Wesentliche. Perfekt für alle, die sich nach Entschleunigung sehnen und Geschichten lieben, die lange nachklingen – ganz still und ganz nah am Herzen.
Beschreibung des Buches:
„Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod ist im dtv Verlag 2025 als Hardcover mit 335 Seiten erschienen.
Das Buch hat einen Schutzumschlag und ein Lesebändchen. Auf dem Cover zeigt sich ein Aquarell des Dörfchens Redo.
Kurze Zusammenfassung:
Mit „Mathilde und Marie“ entführt Torsten Woywod seine LeserInnen in das kleine Bücherdorf Redu in den belgischen Ardennen – ein Ort mit gerade einmal 390 Einwohnern, vielen Buchhandlungen und einem Internet, das sich bescheiden eine Stunde am Tag zeigt. Marie, eine junge Französin, kommt in dieses Dorf und scheint es im Frühjahr irgendwie ein wenig aufzuwecken…
Mein Leseeindruck:
Es ist diese Entschleunigung, die dieses Buch so besonders macht. Die junge Französin Marie kommt nach Redu und findet dort nicht nur ein Dorf, sondern einen eigenen Rhythmus, einen, der leiser ist als der Alltag, aufmerksamer, menschlicher.
Woywod schreibt mit einer ganz wunderbaren Sprache: feinfühlig, ruhig, fast zärtlich. Hier wird nichts überstürzt, nichts laut herausgerufen. Stattdessen entfaltet sich das Dorfleben Seite für Seite, getragen von Gesprächen, kleinen Gesten und echtem Miteinander.
Besonders berührend sind die Protagonistinnen: Marie, Mathilde und Jonina. Jede von ihnen ist auf ihre Weise beschrieben, mit Tiefe und Wärme, ohne je aufdringlich zu wirken. Man lernt sie kennen wie Menschen, denen man im echten Leben begegnen könnte – langsam, respektvoll, mit wachsender Nähe. Das Dorf Redu wird dabei selbst zu einer Figur: mit seinen Büchern, seiner Natur, seiner Gemeinschaft.
Wer in diesem Buch Action sucht, ist falsch. Wer aber ein Buch möchte, das sich anfühlt wie eine Pause auf einer bunten Couch, mit Tee in der Hand und Blick ins Grüne, der ist genau richtig. „Mathilde und Marie“ ist ein Buch zum Stressabbau, zum Ausruhen, zum Innehalten.
Es erinnert daran, wie wohltuend Gespräche sein können, wie wichtig Zusammenhalt ist und wie sehr Natur und Menschen uns erden können.
Fazit:
Ein leises, warmes Buch, das nicht laut sein will, um gehört zu werden. „Mathilde und Marie“ schenkt ein gutes Gefühl, lädt zum Verweilen ein und öffnet den Blick für das Wesentliche. Perfekt für alle, die sich nach Entschleunigung sehnen und Geschichten lieben, die lange nachklingen – ganz still und ganz nah am Herzen.