Ein Hoch auf die Freundschaft und die kleinen Dinge im Leben
Marie flieht nach einem Schicksalsschlag , der ihre Welt ins Wanken gebracht hat, aus Paris ohne konkretes Ziel. Im Zug trifft sie zufällig die 77jährige Jonina, die ihr zuhört und sie in ihr Heimatdorf Redu einlädt. Marie fasst Vertrauen und kommt mit. Das Bücherdorf Redu liegt in den Ardennen und seine Beschreibung klang in meinen Ohren märchenhaft. Die Bewohner nehmen sich die Zeit, die sie brauchen. Es gibt zum Beispiel jemanden, der Papier herstellt . ohne sich Gedanken um Gewinn zu machen und sich einfach über sein Arbeitsergebnis. Das Leben läuft in ruhigen Bahnen. Dazu trägt bei, dass es kein Internet gibt und kaum Verkehr. Nur zweimal im Jahr erwacht das Dorf mit seinen 13 Buchhandlungen aus seinem Dornröschenschlaf. Zum Fest der Bücher an Ostern und der Nacht der Bücher im Sommer fluten Touristen den beschaulichen Ort. Auch Marie lässt sich treiben und unternimmt lange Spaziergänge mit der Hündin Anneliese. Sie lernt die Stille der Natur kennen und schätzen. , begeistert sich für den Nachthimmel mit seinen Sternen und erlebt bewusst das Erwachen der Natur im Frühling. Marie und Jonina haben eine enge Bindung, die durch lange Gespräche über das Leben und Bücher verstärkt wird. Als Jonina aus heiterem Himmel Redu verlässt, lernt sie Mathilde näher kennen . Die beiden werden enge Freundinnen und geben sich gegenseitig Halt
Mich hat das Buch sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Für mich ist Redu ein Synonym für all das, was unser Leben bereichern und glücklicher machen kann und was wir all zu oft vergessen. Es ist eine Freude zu lesen, wie Dorfbewohner sich umeinander kümmern und die Freundschaft zwischen Marie und Mathilde den beiden hilft, Schmerz zu verarbeiten. Es reicht zuzuhören, ein Lächeln zu schenken oder einfach gemeinsam zu schweigen. Mich persönlich haben die Beschreibungen der Natur besonders angesprochen. Wie man Hektik und Stress hinter sich lassen kann, wenn man einfach mal den Blumen beim blühen zuschaut., sich über den Gesang der Vögel freut. Im Grunde sind es banale Dinge, die man wahrscheinlich deshalb oft vergisst. Gut, dass der Autor mich daran erinnert hat. Was mich ein wenig gestört hat, Probleme, die zu unserem Alltag leider gehören, gibt es in Redu nicht . Trotzdem wäre es sicher nicht schlecht, ein wenig Redu zu wagen .
Mich hat das Buch sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Für mich ist Redu ein Synonym für all das, was unser Leben bereichern und glücklicher machen kann und was wir all zu oft vergessen. Es ist eine Freude zu lesen, wie Dorfbewohner sich umeinander kümmern und die Freundschaft zwischen Marie und Mathilde den beiden hilft, Schmerz zu verarbeiten. Es reicht zuzuhören, ein Lächeln zu schenken oder einfach gemeinsam zu schweigen. Mich persönlich haben die Beschreibungen der Natur besonders angesprochen. Wie man Hektik und Stress hinter sich lassen kann, wenn man einfach mal den Blumen beim blühen zuschaut., sich über den Gesang der Vögel freut. Im Grunde sind es banale Dinge, die man wahrscheinlich deshalb oft vergisst. Gut, dass der Autor mich daran erinnert hat. Was mich ein wenig gestört hat, Probleme, die zu unserem Alltag leider gehören, gibt es in Redu nicht . Trotzdem wäre es sicher nicht schlecht, ein wenig Redu zu wagen .