Ein ruhiger Roman über Gemeinschaft, Zeit und leise Veränderung
Das Cover vermittelt bereits eine entspannte, unaufgeregte Atmosphäre und passt damit gut zum Inhalt des Romans. Die Handlung spielt im Bücherdorf Redu, einem Ort, in dem das Leben bewusst verlangsamt ist. Internet steht den Bewohnern nur für eine Stunde am Abend zur Verfügung, während Bücher, Gespräche und die Natur den Tagesablauf prägen. In diese besondere Umgebung kommt die junge Französin Marie und wird Teil der Dorfgemeinschaft.
Mit dem Frühling beginnt nicht nur die Natur aufzublühen, auch die Dorfgemeinschaft gerät sanft in Bewegung. Besonders Mathilde, die als mürrisch und zurückgezogen gilt, kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Die Begegnungen zwischen den beiden Frauen entwickeln sich ohne große Gesten und gerade dadurch sehr glaubwürdig. Unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel treffen aufeinander und finden langsam zueinander.
Der Schreibstil ist klar, ruhig und leicht zugänglich. Landschaft und Dorfleben werden detailliert beschrieben und geben der Geschichte ihre besondere Atmosphäre. Redu fungiert dabei nicht nur als Schauplatz, sondern auch als verbindendes Element zwischen den Figuren.
Fazit: Für mich ist Mathilde und Marie ein ruhiger Roman, der entschleunigt und zeigt, wie kleine Veränderungen nachhaltige Wirkung entfalten können.
Mit dem Frühling beginnt nicht nur die Natur aufzublühen, auch die Dorfgemeinschaft gerät sanft in Bewegung. Besonders Mathilde, die als mürrisch und zurückgezogen gilt, kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Die Begegnungen zwischen den beiden Frauen entwickeln sich ohne große Gesten und gerade dadurch sehr glaubwürdig. Unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel treffen aufeinander und finden langsam zueinander.
Der Schreibstil ist klar, ruhig und leicht zugänglich. Landschaft und Dorfleben werden detailliert beschrieben und geben der Geschichte ihre besondere Atmosphäre. Redu fungiert dabei nicht nur als Schauplatz, sondern auch als verbindendes Element zwischen den Figuren.
Fazit: Für mich ist Mathilde und Marie ein ruhiger Roman, der entschleunigt und zeigt, wie kleine Veränderungen nachhaltige Wirkung entfalten können.