Ein ruhiger und schöner Roman

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nicomagda Avatar

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Torsten Woywod: Mathilde und Marie

Marie wird alles zu viel und deshalb verlässt sie überstürzt Paris und sitzt ohne bestimmtes Ziel im Zug. Dort lernt sie die ältere Jónina kennen, die sie dann einlädt mit ihr zu kommen. So landet im Redu, einem kleinen Bücherdorf in den belgischen Ardennen. Dort ragt der Kirchturm schief in den Himmel und Internet ist nur eine Stunde am Tag verfügbar.
Umgeben von Wäldern, Wiesen und Flüssen spürt Marie schnell, dass die Zeit in Redu anders verläuft und die Natur ihr gut tut. Und mit der Ankunft Maries beginnt der Frühling und die Natur erwacht zu neuem Leben. Sogar die mürrische und schweigsame Mathilde kann sich den Verànderungen nicht entziehen.

Dieser Roman wirkt entschleunigend. Er ist ruhig erzählt, enthält viele detailreiche Naturbeschreibungen und auch viel Zwischenmenschliches.
Einfach ein schöner und wohltuender Roman😊