Eine ruhige und unaufgeregte Geschichte
‚Mathilde und Marie‘ spielt im belgischen Dorf Redu, das zwar nur knapp 400 Einwohner, dafür aber rund 20 Antiquariate und Buchhandlungen hat. Die Personen und die Handlung der Geschichte sind fiktiv, das Dorf selbst gibt es jedoch wirklich. Man merkt, dass der Autor Torsten Woywod mit diesem Buch dem Ort, dem Lesen und den Buchhändlern ein Denkmal setzen möchte.
Mir hat die Atmosphäre des Buches sehr gefallen. Ich konnte mir Redu gut bildlich vorstellen: der Ort, die Menschen, alles ist auf eine heimelige, urige, naturbelassene und entschleunigte Weise beschrieben.
In diesen Ort verschlägt es Marie, eine junge Frau Mitte zwanzig, die nach einem Schicksalsschlag überstürzt aus Paris geflohen ist. Im Zug wird sie von der Buchhändlerin Jonina „aufgelesen“ und nach Redu eingeladen.
Auch Maries Entwicklung hat mir gut gefallen. Im Laufe der Tage, die zu Wochen und schließlich zu Monaten werden, entwickelt sich die orientierungs- und perspektivlose Studentin zu einer selbstbewussten Frau, die zu sich selbst findet. Dabei nimmt sie großen Einfluss auf das Dorf, seine Einwohner und insbesondere auf die verschlossene Mathilde.
Diese Entwicklung ist schon ein bisschen kitschig, vor allem die Freundschaft zwischen Marie und Mathilde, die sich recht schnell vertieft. Trotzdem hat es Freude gemacht, die beiden Frauen auf ihrem Weg zu begleiten.
Die Geschichte ist ruhig und unaufgeregt. Zwar gibt es das eine oder andere Vorkommnis, jedoch keine krassen Plot Twists oder dramatischen Wendungen. Manche Leser mögen das als langweilig oder langatmig empfinden. Mir hat ein solch ruhiges Buch zur Abwechslung jedoch sehr gut getan.
Gefremdelt habe ich aber mit dem Schreibstil des Autors, denn auch wenn es ihm gelingt, die Atmosphäre des Ortes und der Natur gut einzufangen, klingen die Dialoge der Figuren leider sehr gestelzt und wenig authentisch. Beim Lesen habe ich mir oft gedacht: „So redet doch keiner.“ Das fand ich schade, denn es ist mir wirklich negativ aufgefallen.
Mir hat die Atmosphäre des Buches sehr gefallen. Ich konnte mir Redu gut bildlich vorstellen: der Ort, die Menschen, alles ist auf eine heimelige, urige, naturbelassene und entschleunigte Weise beschrieben.
In diesen Ort verschlägt es Marie, eine junge Frau Mitte zwanzig, die nach einem Schicksalsschlag überstürzt aus Paris geflohen ist. Im Zug wird sie von der Buchhändlerin Jonina „aufgelesen“ und nach Redu eingeladen.
Auch Maries Entwicklung hat mir gut gefallen. Im Laufe der Tage, die zu Wochen und schließlich zu Monaten werden, entwickelt sich die orientierungs- und perspektivlose Studentin zu einer selbstbewussten Frau, die zu sich selbst findet. Dabei nimmt sie großen Einfluss auf das Dorf, seine Einwohner und insbesondere auf die verschlossene Mathilde.
Diese Entwicklung ist schon ein bisschen kitschig, vor allem die Freundschaft zwischen Marie und Mathilde, die sich recht schnell vertieft. Trotzdem hat es Freude gemacht, die beiden Frauen auf ihrem Weg zu begleiten.
Die Geschichte ist ruhig und unaufgeregt. Zwar gibt es das eine oder andere Vorkommnis, jedoch keine krassen Plot Twists oder dramatischen Wendungen. Manche Leser mögen das als langweilig oder langatmig empfinden. Mir hat ein solch ruhiges Buch zur Abwechslung jedoch sehr gut getan.
Gefremdelt habe ich aber mit dem Schreibstil des Autors, denn auch wenn es ihm gelingt, die Atmosphäre des Ortes und der Natur gut einzufangen, klingen die Dialoge der Figuren leider sehr gestelzt und wenig authentisch. Beim Lesen habe ich mir oft gedacht: „So redet doch keiner.“ Das fand ich schade, denn es ist mir wirklich negativ aufgefallen.