Einfühlsame Geschichte, die berührt

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annett72 Avatar

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Ein schön gestaltetes Buchcover und der Klappentext machten mich neugierig auf die Geschichte von Mathilde und Marie.
Die junge Studentin Marie verlässt überstürzt Paris.
Im Zug trifft sie die Isländerin Jónína, die sie in das kleine Bücherdorf Redu in den belgischen Ardennen einlädt.
Marie willigt ein und reist mit ihr.
Fernab vom Pariser Lärm lernt Marie eine andere Seite des Lebens kennen.
Dreizehn Buchläden, eine Bäckerei und ein Lebensmittelladen, aber nur eine Stunde Internet am Tag im Dorf, eine völlig andere Welt für Marie.
Die Dorfbewohner begegnen ihr offen und freundlich,nur die mürrische Mathilde ist eher reserviert.
Durch den gefühlvollen Schreibstil kann man sich gut in die Protagonisten hineinversetzen.
Feinfühlig beschrieben die Annäherung zwischen Mathilde und Marie, ebenso Jónínas Geschichte.
Sehr gut gefiel mir ebenfalls, wie detailgetreu der Autor die Natur rund um Redu und deren Wirkung auf Marie beschrieb.
Eine Geschichte, die zu Herzen geht, einen innehalten lässt und zum Nachdenken anregt auf die kleinen Dinge im Leben zu achten.
Ein Buch mit Tiefgang, welches mich auch nach dem Lesen noch beschäftigte.