Entschleunigend
Ich habe dieses Buch zunächst zur Hand genommen, weil ich den Namen mit einer Protagonistin teile. Der Klappentext hörte sich dann sehr interessant an. Insgesamt fällt es mir etwas schwer hier eine Bewertung zu verfassen. Die Geschichte hat mir inhaltlich gefallen, allerdings konnte ich keine emotionale Verbindung zu den Figuren aufbauen, weder zur Hauptprotagonistin Marie noch zu den anderen. Marie flüchtet aus Paris und nachdem sie die Isländerin Jónína im Zug kennenlernt, reist sie kurzerhand mit ihr zusammen ins kleine Dorf Redu. Dort erlebt sie die wunderbare Wirkung eines ruhigen, entschleunigenden Lebens, welches im starken Kontrast zu ihrem vorherigen in Paris steht. Sie trifft auch auf die zurückgezogene Mathilda und es entwickelt sich langsam eine Freundschaft. Alles in allem ist es ein angenehmes Buch, jedoch keines was mich berühren konnte.